In wenigen Tagen geht der Kissinger Sommer zu Ende, das internationale Musikfestival in der Weltkulturerbestadt, bei dem die renommiertesten Künstler-innen und Künstler auf den Orchester- und Kammermusikpodien der großartigen Säle das Publikum begeistern. Dabei sind auch immer drei pianistische Nachwuchstalente zu erleben – die Preisträgerinnen und Preisträger des KlavierOlymp, des hauseigenen, renommierten Klavierwettbewerbs. Mit dem KlavierOlymp erfährt die Kissinger Festivalsaison am ersten Oktoberwochenende traditionell eine herbstliche Zugabe. 2003 wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen, 2025 findet er nun bereits zum 23. Mal statt. Beim Klavier-Olymp gilt es den pianistischen Nachwuchs zu entdecken. Sechs hochbegabte, vielversprechende junge Pianistinnen und Pianisten im Alter von maximal 27 Jahren werden jedes Jahr nach Bad Kissingen eingeladen, um sich im prachtvollen Rossini-Saal – benannt nach dem 1856 dort kurenden italienischen Komponisten – mit einem Solo-Rezital nach eigener Wahl zu präsentieren. Das gemeinsame Abschlusskonzert findet dann im Max-Littmann-Saal statt, einem der besten Konzertsäle weltweit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben allesamt bereits Wettbewerbe im In- und Ausland gewonnen und stehen am Anfang einer vielversprechenden Karriere.
Drei Preise werden von einer Fachjury, ein Publikumspreis von den Zuschauerinnen und Zuschauern, die alle Konzerte besucht haben, vergeben. Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs sind dann zum einen im Programm des Kissinger Sommers des Folgejahres zu erleben, zum anderen werden sie durch die Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern und der Vermittlung weiterer Auftritte auf ihrem Karriereweg unterstützt. Dass es hier immer wieder die Stars von morgen zu entdecken gibt, beweisen eindrucksvoll Namen wie Behzod Abduraimov, Kit Armstrong, Kirill Gerstein, Martin Helmchen, Igor Levit, Alice Sara Ott, Herbert Schuch oder Anna Vinnitskaja, die alle zu den ehemaligen Preisträgern zählen und heute auf den Bühnen der Welt das Publikum für sich einnehmen.
Im Oktober 2025 treten Pianistinnen und Pianisten aus fünf Ländern zum Kissinger KlavierOlymp an: Curtis Phill Hsu (USA), Alon Kariv (Israel), Eva Gevorgyan (Russland/Armenien), Elia Cecino (Italien), Dmitry Yudin (Russland) und Amiri Harewood (Großbritannien).
Die fünfköpfige Jury besteht aus Thomas Ahnert (Musikkritiker „Saale-Zeitung“, Dramaturg und Mitbegründer des KlavierOlymps), Manuel Brug (Musikkritiker „Die Welt“), Sonia Simmenauer (Geschäftsführerin Impresariat Simmenauer), Alexander Steinbeis (Intendant Kissinger Sommer) und Christiane Weber (Leiterin Künstlerisches Büro Lucerne Festival).
Der KlavierOlymp wird von der Stadt Bad Kissingen getragen und von Mitgliedern des Fördervereins des Kissinger Sommers mitfinanziert. Der Wettbewerb wird vom Grandhotel Kaiserhof Victoria unterstützt und vom Bezirk Unterfranken gefördert. Das Abschlusskonzert am 5. Oktober im Max-Littmann-Saal wird vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet und auf BR Klassik übertragen.
