„Es war mir eine Ehre und Freude, mit ihnen zusammengearbeitet zu haben“, erklärte die Schulleiterin mit Blick auf die Lehrkräfte, die Mitarbeiterinnen im Sekretariat, den Hausmeister und viele andere. Ihr Dank galt ebenso der Stadt Hünfeld sowie dem Landkreis Fulda und dem Schulamt Fulda, mit denen es in den vergangenen Jahren immer einen produktiven Austausch gegeben hatte. Diegelmann blickte auf mehrere Projekte zurück, etwa die europäische Vernetzung: „Die ist ein Schatz.“ Stolz mache sie neben der Entwicklung des Informatik-Bereichs auch die Planung für ein neues Gebäude, in dem eine Holzwerkstatt entstehen soll.
Landrat Bernd Woide stellte in seinem Grußwort fest, dass es in einer Berufsschule immer nötig sei, verschiedene Interessenlagen miteinander in Einklang zu bringen. An die Schulleiterin gewandt meinte er: „Sie waren nicht immer bequem und haben pointiert die Interessen wahrgenommen.“ Benjamin Tschesnok erinnerte sich an seine eigene Schulzeit zurück und erzählte, dass als Schüler gerne die Zuse-Schule besucht habe: „Man hat mich tatsächlich nicht genommen.“ Dennoch habe er in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit mit der Schulleiterin stets geschätzt und bedankte sich dafür. Marion VanCuylenburg, Leiterin des Staatlichen Schulamts für den Landkreis Fulda, gab eine kurze Übersicht zur Biographie von Diegelmann, die als ausgebildete Erzieherin eines deutlich gemacht habe: „Es ist möglich, sein Leben so zu gestalten, dass man Grenzen überschreiten kann.“ Die Leiterin ging auf die vielen Leistungen der Schulleiterin ein und lobte: „Ihnen war stets die Öffnung von Schule wichtig.“
Für die Schülervertretung überbrachte Berfin Metin Glückwünsche zum Abschied. Sie merkte an, dass Diegelmann die jungen Menschen stets unterstützt und ihnen zur Seite gestanden hätte: „Danke für alles.“ Weitere Grußworte sprachen Andrea Lochhaas-Schache und Jens Heddrich für das Kollegium. Zusammen mit Mechthild Nahrgang ging Michael Göller, beide Schulelternbeiräte, auf die Ausstrahlung der Schulleiterin ein: „Was sie auszeichnet, ist ihr Lächeln.“ Er wünschte ihr, genau dieses Lächeln im „Unruhestand“ nicht zu verlieren. Neben zahlreichen Blumen und Geschenken für Golf oder die Jagd bekam die Geehrte außerdem noch eine Holzbank geschenkt, worüber sie sichtlich gerührt war.
