Was war passiert? Zwei Gruppen Jugendlicher waren im Bereich der Bahnhofstraße in Fulda in eine verbale Auseinandersetzung geraten. Im Laufe dieses Streits entfernte sich eine Gruppe, bestehend aus drei Jugendlichen, in Richtung Bahnhof und wartete an Gleis 3 auf den ICE Richtung Frankfurt am Main. Als die Teenager am Gleis warteten stellten sie fest, dass sich die beiden Personen, mit denen sie zuvor in Streit geraten waren, in Begleitung weiterer Jugendlicher auf sie zu kam.
Hier soll es aus der zweiten Gruppe heraus zu weiteren Beleidigungen und Bedrohungen gekommen sein. In dessen Verlauf soll ein junger Mann ein Messer aus der Hosentasche gezogen haben. Dies steckte er dann wieder ein. Ein Jugendlicher wies eine Zugbegleiterin auf das Messer hin. Diese rief daraufhin die Polizei. Als die größere Jugendgruppe dies mitbekam flüchtete sie aus dem Bahnhof. Die eintreffende Streife des Bundespolizeireviers Fulda konnte lediglich einen Jugendlichen antreffen und zum Vorfall befragen.
Zeugen gesucht!
Durch die Zugbegleiterin des ICE konnte die Gruppe wie folgt beschrieben werden: acht bis neun Jugendliche mit Migrationshintergrund, 14 bis 18 Jahre alt, überwiegend dunkle Joggingbekleidung, einer der jungen Männer trug ein oranges T-Shirt, ein anderer hatte eine Narbe am Hals.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Vorfall machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 816 160 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.
