Rund 400 Besucher sahen die Finalspiele am Sonntag, der für den Gastgeber diesmal in einer Party endete: Der TSV Ufhausen holte den Pokal und zwang die neue Spielgemeinschaft SG Kuppenrhön – gleichzeitig als Schenklengsfeld im Vorjahr noch Titelgewinner – in die Knie. Das Endspiel war auf Messers Schneide und ausgeglichen, viele Gelbe Karten verteilte der Schiedsrichter vom Anpfiff weg. Lange stand es im zweiten Durchgang 1:0 für den TSV, ehe Kuppenrhön ausgleichen konnte. Direkt danach war die SGK aber wieder in Rückstand und Unterzahl, das Team von Harry Blaurock damit geschlagen und der TSV obenauf, der den Sack in der Nachspielzeit endgültig zu machte.
Die verrückteste Geschichte lieferte allerdings das Spiel um Platz drei am Sonntagmittag am Steiger: Der VfL Mansbach legte gegen die SG Rasdorf/Soisdorf los wie die Feuerwehr und führte mit 3:0. Danach wurde die SG aber stärker, konnte vor der Pause noch durch Behzad Jafari verkürzen, und stellte nach dem Seitenwechsel dann sogar auf 3:3. Damit war Mansbach geschlagen, Rasdorf/Soisdorf legte noch vier Treffer nach und drehte damit ein 0:3 in einen 7:3-Erfolg. Beide hatten nach den Halbfinals am Freitag auch noch ein Spiel von Samstag in den Knochen: Mansbach, das schon gegen Kuppenrhön sieben Gegentore kassiert hatte, unterlag im Kreispokal gegen Heinebach mit 0:5, die SGRS verlor ihren Test gegen Dittlofrod mit 3:4.
Spiel um Platz drei
VfL Mansbach – SG Rasdorf/Soisdorf 3:7 (3:2)
Tore: 1:0 Jannick Rudolph (4.), 2:0 Fabio Bredy (22.), 3:0 Adrian Berisha (27.), 3:1 Behzad Jafari (29.), 3:2 Behzad Jafari (44.), 3:3 Milad Jafari (47.), 3:4 Louis Schmitt (50.), 3:5 Felix de Kruijff (60.), 3:6 Louis Schmitt (68.), 3:7 Tobias Bohn (90.)
Zuschauer: 350
Finale
SG Kuppenrhön – TSV Ufhausen 1:3 (0:1)
Tore: 0:1 Jannik Schusser (44.), 1:1 Philipp Kirst (66.), 1:2 Andre Meixner (77.), 1:3 Elias Bunzenthal (90.+5)
Zuschauer: 400
Rote Karte: Lars Rosenthal (Kuppenrhön, 80.) – wegen Notbremse
