Die Meldefrist der Frauen war vergangene Woche abgelaufen, und die SG Barockstadt ist zweimal vertreten: Natürlich wurde eine Hessenliga-Mannschaft gemeldet – die SGB darf den Startplatz des SV Gläserzell übernehmen, der sich in den Aufstiegsspielen durchsetzen konnte.
Dazu hat die Barockstadt eine zweite Mannschaft gemeldet, die ganz unten in der Kreisoberliga anfangen muss, aber auch Elfer-Feld angemeldet hat. „Wir sind froh über die Resonanz, und sind auch in der Quantität so aufgestellt, dass wir das leisten können“, sagt Christian Geisendörfer aus der sportlichen Leitung der SG Barockstadt. Auch Neuzugänge habe das Hessenliga-Team, diese sollen zeitnah noch vorgestellt werden. Zur Hälfte werden die Heimspiele in Gläserzell und zur Hälfte in Lehnerz stattfinden, bestätigt Geisendörfer – und zwar überwiegend samstags. „Da sind wir in guter und enger Absprache mit dem SV Gläserzell“, lobt er. Die erste Mannschaft trainieren werden Marcel Roßdeutscher und Co-Trainer Calvin Lazarus, für die zweite Mannschaft ist der Posten noch offen. In der Hessenliga vertreten sind in der neuen Saison aus der Region auch weiterhin die TSG Lütter und der TSV Pilgerzell, die ihre Reserven in der Gruppenliga gemeldet haben.
Im Bereich der Mädchen gab es bisher mit der MSG Gläserzell/Pilgerzell eine erfolgreiche Hessenliga-Mannschaft. Diesen Weg wollte die SG Barockstadt fortführen. Die neue Mannschaft läuft aber ab sofort unter dem Namen MSG Pilgerzell/Barockstadt auf und wird vom TSV federführend geleitet. „Das wird eine sehr gute Mannschaft“, freut sich Geisendörfer auch hier und geht auf die Zusammenarbeit mit Pilgerzell ein, auch einige neue Spielerinnen werden mit dabei sein: „Es wäre ja Blödsinn gewesen, die Mädels auseinanderzureißen. Und Trainer Matthias Erlebach ist da sehr engagiert“. Womöglich sei eine zweite Mannschaft auch noch möglich.
Für alle Teams hofft Geisendörfer, dass das Projekt Frauenfußball unter dem Dach der SG Barockstadt Fahrt aufnimmt und erfolgreich wird. In erster Linie ist der SGB aber auch eines wichtig: „Wir können die Kräfte bündeln und Hessenliga-Fußball anbieten“.
