Radsport 14.07.2025

Rhön-Special-Cup - „Rund um Fulda“ begeistert 580 Teilnehmer - Fotos

Johannesberg (jah) – Der Rhön-Special-Cup machte am Sonntag in Fulda Station: Am Sportzentrum in Johannesberg kamen wieder etliche Radsportliebhaber zusammen und gingen über fünf verschiedene Routen auf die Strecke. 580 Teilnehmer konnte der Ausrichter RC 07 Fulda verzeichnen, RTF-Wart Stefan Buchholz war im Nachgang zufrieden mit der Veranstaltung.

Foto: Christine Görlich

„Natürlich könnte es immer besser sein, im Großen und Ganzen sind wir aber doch wirklich zufrieden. Knapp 600 Leute sind vollkommen in Ordnung“, bilanzierte Buchholz und sprach die schwindenden Zahlen nach der Corona-Pandemie an: „Als ich vorhin nochmal die Strecken abgefahren bin, kamen mir etliche Gruppen von Radfahrern entgegen, die mit der Veranstaltung aber gar nichts zu tun hatten. Ich denke, während der Pandemiezeit haben sich Gruppen gebildet, die es sich angewöhnt haben, eben lieber unter sich zu fahren.“ Daher sei es auch nicht realistisch, die Teilnehmerzahlen vor Covid-19 wieder erreichen zu wollen. „Das waren ja teilweise weit über 1000. Das ist heute nicht mehr möglich, aber das ist eben der Lauf der Dinge.“ Positiv gestimmt war Buchholz dennoch – was vor allem am positiven Feedback der knapp 600 Teilnehmer lag: „Viele haben unsere Strecken gelobt und sich im Anschluss bedankt“, freute sich der RTF-Wart des RC 07 Fulda: „Außerdem ist alles reibungslos abgelaufen, es gab keine Verletzten, auch das Wetter hat gehalten“. Lediglich gegen sechs Uhr am Morgen habe es mal kurz geregnet, „aber da war ja eh noch keiner auf der Strecke.“

Fünf Strecken standen in diesem Jahr wieder zur Auswahl, neben der Familienroute und der Mountainbikestrecke konnten sich die Teilnehmer auf drei große Schleifen begeben: Über 64 Kilometer und 690 Höhenmeter, über 85 Kilometer und 910 Höhenmeter sowie die größte Strecke, bei der es 116 Kilometer und 1300 Höhenmeter zu bewältigen galt: Sie schlängelte sich über Bimbach nach Lüdermünd in Richtung Pfordt und Fraurombach, dann von Sandlofs in Richtung Langenschwarz, über Wehrda, Holzheim und Stärklos nach Rimbach und wieder nach Sandlorfs, von wo aus die Route über Großenmoor und Burghaun nach Sargenzell und dann über Margretenhaun und Dirlos wieder zurück führte. „Die Zusatzschleife bei der langen Strecke hatte es natürlich in sich. Dort in Richtung Hersfeld hatte man aber auch die schönsten Ausblicke während dem Fahren“, so Buchholz, dessen Team am Veranstaltungstag bereits in den frühen Morgenstunden vor Ort war. 20 Helferinnen und Helfer waren am Sonntag im Einsatz, die Planung des Events begann jedoch schon Wochen im Voraus. „Alleine die Strecken in Abstimmung mit Hessen mobil genehmigt zu bekommen, ist schon aufwändig“, verdeutlichte der RTF-Wart. Dennoch habe es sich gelohnt. Circa 150 Teilnehmer gingen auf der Familienstrecke an den Start, 70 auf der Route für Mountainbikes. „Der Rest hat sich dann auf den übrigen drei großen Strecken verteilt“, erklärte Buchholz abschließend.