Bereits zur Pause lag das Team um General Manager Frank Schreiner mit 36:0 in Führung, die Partie war nach dem zweiten Viertel praktisch entschieden. „Man hat Pirmasens auch angemerkt, dass sie ab dem zweiten Quarter eigentlich keine Lust mehr hatten“, konstatierte Schreiner. Die Gäste aus der Pfalz waren darüber hinaus auch nur mit 22 einsatzfähigen Spielern angereist, die Personaldecke war folglich extrem dünn.
„Wir haben dann nach der Halbzeit auch angefangen durchzutauschen. Bei uns sind alle Spieler zum Einsatz gekommen“, berichtete Schreiner. Zwar ging mit der Hereinnahme der Reservespieler etwas der Spielfluss verloren, dennoch waren die Saints auch mit der zweiten Garde immer noch eine ganze Klasse besser als der Gegner. „Running Back Alexander Traber hat beispielsweise nach drei Plays über 50 Yards einen Touchdown erzielt. Noah Wess hat ein paar geile Bälle gefangen und Andre Tucker hat einen Kickoff-Return-Touchdown in die gegnerische Endzone getragen“, nannte Schreiner ein paar Highlights.
Der General Manager fand trotz des deutlichen Sieges allerdings auch kritische Worte – alleine die Offensive Line habe zehn Strafen kassiert: „Das ist einfach unnötig“, ärgerte sich Schreiner, der selbst ein Teil der O-Line ist. Dazu kämen noch unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter. „Ein Spieler von uns wurde beispielsweise wegen Targeting disqualifiziert. Auf den Videoaufnahmen sieht man aber relativ klar, dass das Targeting, wenn überhaupt, vom gegnerischen Quarterback ausging, und nicht von unserem Spieler“, sprach der Saints-GM ein angeblich illegales Tackling an. „Jedenfalls müssen wir das so hinnehmen, Protest einzulegen ist da leider wenig zielführend. Der Spieler wird uns im nächsten Spiel fehlen“, erläuterte Schreiner: „Deswegen sind wir zwar mit dem Ergebnis zufrieden, aber mit der Art und Weise, wie das Resultat zustande gekommen ist, nur bedingt.“
