„Die Kunstmeile hat eine überregionale Bedeutung“, sagte Poppenhausens Bürgermeister Manfred Helfrich, dem das diesjährige Motto der Bildhauertage unter anderem gewidmet ist, denn seine Amtszeit endet am 31. Oktober nach 24. Jahren. Die andere Person, an die dabei gedacht wurde, sei Künstler Elmar Baumgarten, der leider nicht mehr da sei. In seiner Rede blickte Helfrich auf die Anfänge der Bildhauertage im Jahr 2001 als Künstler Dr. Ulrich Barnickel und Revierförster Joachim Schleicher mit der Idee für einen Workshop auf den Bürgermeister zugekommen waren. Nach drei Workshops wurde 2004 die Kunstmeile eröffnet, auf der mittlerweile 50 bis 60 Skulpturen zu sehen sind. Helfrich dankte all den Menschen und Firmen, die das Projekt unterstützen. „Die Werke können betrachtet und gedeutet werden“, sagte über die Kunst. Das gilt auch für die neuen Skupturen, die nun zunächst auf der Terrasse der Kunst und Kultur im Ortskern von Poppenhausen zu sehen sind und im kommenden Jahr dann entlang der Kunstmeile installiert werden.
Seit Montag hatten Jana Debrodt aus der Uckermark, Johanna M. Helle und Johanna Barth aus Bischofsheim, Elias Frisch aus Wegfurt, Dr. Ulrich Barnickel aus Schlitz und Beat Breitenstein aus der Schweiz an ihren Werken aus Holz und Metall gearbeitet. Besucher konnten ihnen in der Freizeitanlage Lüttergrund dabei zusehen. Entstanden sind ganz unterschiedliche Skulpturen, wie zum Beispiel ein überdimensionales Knallbonbon, eine weit über den Köpfen des Betrachters von der Erdkugel abhebende Rakete und ein Vogel, der einen Fisch fest im Blick hat. Bei der Präsentation am Freitag erläuterten die Künstler, wie sie das diesjährige Thema interpretiert haben. Unter den Besuchern war auch Alexandra Ballweg, die im November das Amt von Helfrich übernimmt.
