Lokales MKK 29.07.2025

Polizei Südosthessen schnappt Drogenhändler bei Routinekontrolle

Langenselbold (pm/fp) – Die spezialisierten Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Südosthessen zur Drogenerkennung im Straßenverkehr setzen weiterhin klare Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. Mit geschultem Personal kontrollierten die Einsatzkräfte am Montag in den Dienstbezirken der Polizeistationen Langenselbold und Maintal im Main-Kinzig-Kreis sowie im Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Heusenstamm (Landkreis Offenbach).

Symbolfoto: Pascal Fischer

Bei der groß angelegten Kontrolle am Montag war ein Fahrer besonders aufgefallen: In seinem Wagen wurden rund 234 Gramm Cannabis aufgefunden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten zudem etwa 927 Gramm Marihuana, 16 Gramm psilocybinhaltige Pilze, 66 Marihuana-Pflanzen und Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich auf. Auf ihn kommt ein Verfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis zu.

Im Zuge der Maßnahmen mussten in beiden gebildeten Einsatzabschnitten (Main-Kinzig-Kreis und Landkreis Offenbach) insgesamt sechs Personen Blutproben abgeben. Sie stehen im Verdacht unter dem Einfluss berauschender Mittel mit Kraftfahrzeugen unterwegs gewesen zu sein. Bei den angehaltenen Personen lagen drei im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Auf drei Personen kommen Strafanzeigen zu – so schlugen Vortests positiv auf THC sowie andere Rauschmittel an.

Weiterhin war ein Verkehrsteilnehmer ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem wurden ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und insgesamt 29 Ordnungswidrigkeiten registriert, zwei Haftbefehle vollstreckt, eine Aufenthaltsermittlung geklärt und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro erhoben.

Sich unter dem Einfluss von Rauschmitteln ans Steuer zu setzten stellt eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmenden dar. Bereits bei den vergangenen gezielten Kontrollaktionen konnten zahlreiche Fahrten unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt und unterbunden werden. Die geübten Beamtinnen und Beamten erkennen bereits im Gespräch oder durch Verhaltensauffälligkeiten erste Anzeichen eines möglichen Rauschmittelkonsums. Die Schutzleute bilden sich zudem kontinuierlich fort, um auch auf neue Konsumtrends und Substanzkombinationen vorbereitet zu sein.

Die Polizei appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, auf berauschende Mittel vor und während der Fahrt zu verzichten. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen - mit rechtlichen und persönlichen Konsequenzen. Auch zukünftig werden entsprechende Kontrollaktionen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen stattfinden.