Boxen/Kickboxen 01.07.2025

Oktagon 73 – Eckerlin geht in Hamburg K.o. und zeigt Fairplay

Hamburg (pm/pf) – Schmerzhafte Niederlage im Käfig für Christian Eckerlin: Der ehemalige Fußballer von Borussia Fulda, dessen Pass aktuell bei BW Großentaft liegt, und heutige MMA-Superstar-Kämpfer unterlag am Wochenende beim Oktagon 73 in Hamburg vor 16.000 Zuschauern dem Slowaken Robert Pucak nach technischem K.o.

Christian Eckerlin (links) verlor seinen Kampf in Hamburg. Screenshot: YouTube/Christian-Eckerlin

Das Debüt von OKTAGON in Hamburg bot eine Show voller Spannung, Emotionen und überraschender Wendungen – mit gleich mehreren spektakulären Finishes. Die 73. Veranstaltung zeigte einmal mehr, warum OKTAGON einzigartig in Europa ist.

Hamburg – und ganz Deutschland – stand hinter dem „König“ Christian Eckerlin. Doch es reichte nicht, um die präzise Performance des „Prince of Bratislava“ Robo Pukac zu stoppen. Pukac begann vorsichtig, steigerte aber Runde für Runde die Intensität und setzte immer mehr Treffer. In der dritten Runde wurde Eckerlin hart getroffen und konnte sich nicht mehr aus dem Schlaghagel von Pukac befreien. In seinem bislang größten Kampf gewann Pukac durch TKO nach einer fehlerlosen Leistung. Nur wenige hatten mit so einem Ergebnis gerechnet, Pukac verdient riesigen Respekt für diese Vorstellung, die seine aktuelle Topform bestätigt. Eckerlin zeigte nach dem Kampf königliche Größe: Im Interview kündigte er an, auf die 50?Prozent von Pukac‘ Gage zu verzichten, die ihm eigentlich zugestanden hätten, weil der Gegner das Gewicht verpasst hatte. Ein starkes Zeichen des Respekts im MMA.