Die Fraktion der CDU Fulda informierte sich in einer Anfrage über die Inbetriebnahme der neuen Toilettenanlage in der Dyba-Allee in Fulda. Hierzu antwortet Stadtbaurat Daniel Schreiner: „Seit der Installation der beiden Fertigbauteile Anfang Mai ist die ganze versorgungstechnische Erschließung der Anlage erfolgt (Frischwasser, Strom).“ Eine Einweisung und Übergabe waren bereits für Ende Juni angesetzt worden, parallel dazu sollten die Arbeiten zur Wiederherstellung der Mauer beginnen. Im Anschluss seien noch Pflasterarbeiten geplant, so Schreiner. „Das Gebäudemanagement ist bestrebt die Arbeiten innerhalb der kommenden drei Wochen abzuschließen. Allerdings können eventuell auftretende Verzögerung aufgrund der beginnenden Domplatzkonzerte und der damit verbundenen Einschränkung der Zugänglichkeit und der zur Verfügung stehenden Mitarbeiter des Betriebsamtes nicht abgeschätzt werden.“ Der Stadtbaurat ergänzt, dass der Zugang zum Kunstverein während der gesamten Baumaßnahme über die Habsburgergasse gewährleistet ist. „Im Dahliengarten selbst müssen noch kleinere Restarbeiten zur Einbindung der Anlage in die Umgebung erfolgen. Aus Sicht des Gebäudemanagements bestehen jedoch keine Einschränkungen für eine Öffnung des Dahliengartens für den Publikumsverkehr“, merkt er an.
Mit der Versorgungssicherheit von Trinkwasser beschäftigte sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einer Anfrage. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld versichert in der Antwort des Magistrats, dass die Rhönenergie und die umliegenden Kommunen regelmäßig in die Sicherstellung der Wasserversorgung investieren würden. Als Beispiele hierfür nennt er: „Bei der RhönEnergie in die Erweiterung und Optimierung des Wasserwerks Fulda in 2023/2024 und in die Optimierung des Wasserwerks Götzenloch in 2024, in die Erschließung zwei neuer Tiefbrunnen, die bereits vorhanden sind und zukünftig auch genutzt werden sollen, hierfür laufen konkrete Umsetzungsplanungen.“ Da Wasserressourcen grundsätzlich knapper werden, müsse bei der Bevölkerung das Bewusstsein für einen sparsameren Gebrauch geschärft werden, so Wingenfeld: „Erschließung von immer neuen Gewinnungen löst nicht die Herausforderung. Gerade an heißen Tagen sollte man kein Wasser verschwenden, das unterstützt unter anderem die geplante Gefahrenabwehrverordnung.“
