Im Finale traf Arian Barbic dann auf Kiyan Kasemi aus Berlin, der bis zu diesem entscheidenden Match keinen einzigen Satz abgegeben hatte und an vier gesetzt war. Doch Barbic setzte sich durch und bezwang Kasemi knapp mit 6:4, 6:4.
Im Damenfinale gab es keine Überraschungen: Die topgesetzte Helene Schnack aus Baden-Württemberg erfüllte ihre Favoritenrolle souverän und ließ im gesamten Turnierverlauf keinen Satzverlust zu. Sie schlug Alessia Bone im Endspiel mit 7:6, 6:3.
Besonders gut präsentierten sich zwei Spieler aus der Region Fulda: Andreas Weber (TEVC Kronberg) aus Hünfeld gewann sein erstes Spiel gegen den Fuldaer Laurenz Schuster mit 6:0, 6:1, musste sich aber in der zweiten Runde im dritten Satz mit 8:10 dem an zwei gesetzten Tobias Berning geschlagen geben. Tobias Hölscher aus Fulda wiederum, der für Wacke München startete, siegte in der ersten Runde gegen einen Spieler mit LK-Einstufung, musste sich jedoch in der zweiten Runde der Nummer zwölf des Turniers, Amine Hamouti, mit 2:6, 1:6 geschlagen geben.
Insgesamt verzeichnete Ausrichter BW Hünfeld 70 Meldungen, davon 54 bei den Herren und 16 bei den Damen – eine höhere Teilnehmerzahl als im Vorjahr. Mehr als 200 Zuschauer fanden darüber hinaus den Weg zur Anlage in den Haselgrund und machten den Finaltag zu „einem der am besten besuchten Ereignisse der letzten Jahre“, strahlte der Verein. Tennis in Deutschland blüht auf – der Sport ist auf dem Vormarsch.
