Die Ausstellung wurde von Heike Herzog-Best, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Betreibergesellschaft des Radoms, eröffnet. Für die musikalische Begleitung sorgte Heiko Ommert mit gefühlvollen Saxophonklängen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen eindrucksvolle Fotografien, die die vulkanische Entstehung der Rhön vor rund 30 Millionen Jahren thematisieren. Mit eigens angefertigten Requisiten hat Fotograf Marius Holler Lavaströme, Rauchschwaden und eruptive Szenen an Originalschauplätzen in der Rhön nachgestellt ganz ohne künstliche Intelligenz oder aufwendige digitale Nachbearbeitung. „Mir war wichtig, ein echtes, greifbares Projekt umzusetzen mit regionalem Bezug und echtem Material. Es gibt genug spannende Geschichten direkt vor der Haustür“, erklärt Holler. Die ausgestellten Motive zeigen bekannte Orte in der Rhön, vor allem Stellen, an denen Basaltgestein sichtbar ist. Die Inszenierung verändert die Szenerien so stark, dass sie auf den ersten Blick kaum wiederzuerkennen sind. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November im Radom auf der Wasserkuppe zu sehen. Der Zugang ist im regulären Eintrittspreis zum Radom enthalten.
