Nach Durchsicht der Chatverläufe entfernte sich der Unbekannte. Inzwischen haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Bad Hersfeld dank eines entsprechenden Zeugenhinweises ergeben, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 18-Jährigen aus Schenklengsfeld handelt. Dieser steht im Verdacht, den 55-jährigen Geschädigten unter Vorhalt einer Schreckschusswaffe bedroht zu haben. Die Staatsanwaltschaft Fulda erwirkte aufgrund dessen beim Amtsgericht Fulda einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift des Tatverdächtigen. Dieser wurde Ende Juni durch die Bad Hersfelder Kriminalpolizei vollstreckt. Die Beamtinnen und Beamten stellten an der Wohnanschrift des 18-Jährigen gleich mehrere Schreckschuss- und Druckluftpistolen sowie die dazugehörige Munition sicher. Der 18-jährige Tatverdächtige muss sich nun wegen des Verdachts der Bedrohung, der Nötigung sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den Hintergründen dauern an.
