Zu Beginn hießen Elena Post-Reus, Vorstand von Leben und Arbeiten - Wir für Bad Salzschlirf, und Andrea Melzer, Inklusionsnetzwerkerin von antonius, alle Bürgerinnen und Bürger aus Bad Salzschlirf und den umliegenden Gemeinden, die Vereinsmitglieder, Bürgermeister Peter Klug und alle Interessierten herzlich willkommen. Es wurde deutlich: Dieser Abend war für alle gedacht – offen, inklusiv und wertschätzend. Die Straße am Solebad verwandelte sich bei strahlendem Sonnenschein in eine lebendige Begegnungsstätte: Eine lange, festlich gedeckte Tafel lud zum Verweilen, Teilen und Austauschen ein. Getreu dem Motto „Gemeinsam genießen“ versammelten sich kleine und große Menschen aus der Region – auf zwei Beinen, mit Krücken oder im Rollstuhl. Inklusion war hier keine Theorie, sondern wurde ganz selbstverständlich gelebt.
Der Abend stand im Zeichen von Genuss, Kultur und Gemeinschaft. Eine wahre kulinarische Weltreise wartete auf die Gäste: Von regionalen Spezialitäten wie Flurgönder, Spundekäs oder Handkäs mit Musik über beliebte Klassiker wie Antipasti, Hähnchengyros und Schnitzel bis hin zu internationalen Köstlichkeiten – darunter würzige Hackfleischröllchen aus Sri Lanka, Süßspeisen aus Europa zum Beispiel aus der Schweiz und exotische Salate aus Fernost. Die Vielfalt der Gerichte spiegelte die Vielfalt der Menschen wider, die hier zusammenkamen. Für jeden Geschmack war etwas dabei.
Elena Post-Reus erinnerte daran, wie wichtig Begegnung, Verbindung und gelebte Gemeinschaft sind – gerade in Zeiten, in denen Treffpunkte verschwinden und der gesellschaftliche Zusammenhalt schwindet. „Bad Salzschlirf macht mit – und setzt ein Zeichen für gelebte Vielfalt, Offenheit und eine lebendige Ortsgemeinschaft“, hieß es in der Begrüßung. Die Stimmung war ausgelassen, fröhlich und herzlich. Orientalische Klänge des Vereins Musik und Tanz aus Fulda begleiteten das bunte Treiben. Es wurde geplaudert, gelacht, getanzt und neue Bekanntschaften geschlossen. „Es fühlt sich an wie ein Tag Urlaub“, schwärmte eine junge Dame aus der Region.
Ein besonderes Dankeschön galt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz den Abend mitgestalteten. Auch das Änderwerk wurde gewürdigt, welches durch die finanzielle Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung diese Art von Veranstaltung möglich machte. Das ZusammenDinner war Teil des Förderprogramms „Vor Ort vereint – Für ein starkes Miteinander“. Ziel ist es, den Menschen in kleineren Städten und Dörfern Mut zu machen, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Es wurde gemeinsam angestoßen, das Buffet eröffnet – und mit einem Lächeln, einem vollen Teller und offenen Gesprächen zeigte sich, wie einfach gelebte Gemeinschaft sein kann. Nach dem Essen wurde die Straße am Solebad als Tanzfläche genutzt und durch die Seifenblasen der Kinder in bunte Farben gehüllt. Die ausgelassene Stimmung ging bis weit in die Abendstunden. Viele äußerten den Wunsch nach einer Wiederholung des ZusammenDinners.
