„Wir wollen gewinnen“ – kurz und knapp bringt Schlüchterns Trainer Andreas Drews das Ziel für das Pokalspiel auf den Punkt. Dieses Ziel gilt für ihn jedoch nicht nur für diese Partie: Drews will grundsätzlich jedes Spiel gewinnen. „Wir hatten im vergangenen Jahr ein großartiges Finale – dieses Jahr wollen wir den Pokal holen“, erklärt der Trainer rückblickend auf die Endspiel-Pleite gegen Bad Soden – diese Paarung könnte es im Finale übrigens wieder geben.
Die SGS sei „auf einem insgesamt guten Weg“. Urlaubsbedingte Ausfälle gebe es kaum, nahezu alle Spieler stehen zur Verfügung. Nach zwei Top-Vier-Platzierungen in den vergangenen Spielzeiten soll auch in dieser Saison das „obere Tabellendrittel“ in der Gruppenliga angepeilt werden, hält sich Drews noch bedeckt: „Ich erwarte eine schwierige, aber dennoch machbare Saison“, so der Coach mit Blick auf die anstehende Spielzeit.
Auch beim SV Herolz zeigt sich ein stimmungsvolles Bild: „Ich bin zufrieden mit der Mannschaft. Die Jungs ziehen gut mit“, berichtet SVH-Trainer Frank Atzler. Trotz „guter Kaderbreite und einem eingespielten Team“ geht Herolz als klarer Außenseiter ins Pokalspiel. „Natürlich ist Schlüchtern der haushohe Favorit. Ich sage meinen Jungs aber auch, dass sie alles auf dem Platz lassen sollen – wie die DFB-Frauen bei der Europameisterschaft. Dann sehe ich eine kleine Chance. Dafür muss aber alles passen“, weiß Atzler. Die Mannschaft solle das Spiel „einfach genießen und alles geben“. Mit Blick auf die Liga betont Atzler, dass der SVH die fünfte Platzierung aus der vergangenen Saison bestätigen möchte. „Durch die neue Einteilung ist die Spitze der Liga stärker und breiter geworden. Das wird eine sehr interessante und enge Runde“, ergänzt der Coach. Auch in der kommenden Saison wollen er und sein Team „die Großen ärgern“ und „das Zünglein an der Waage sein“. Der Sieger dieser Begegnung trifft im Halbfinale auf die SG Oberzell/Züntersbach, die am Mittwoch den Rückstand bei der SG Distelrasen noch umgebogen hatte.
