Der FSV Pfordt hat sein zugelostes Heimspiel gegen die SG Haselbach kurzfristig nach Roßbach verlegen müssen, da der Platz in Pfordt erst im Sommer neu gemacht wurde. Einige Stellen seien aber noch nicht bespielbar, gibt Trainer Timo Peikert an. Der Coach durfte am Sonntag mit dem ersten Test in Mittelkalbach (1:1) trotz des Kaders von nur zwölf Mann sehr zufrieden gewesen sein: „Ab der 70. etwa hat man dann schon gemerkt, dass die Körner nachlassen, aber dennoch war das taktisch diszipliniert. Die Jungs haben Bock und der Ärger über Platz drei in der vergangenen Saison ist abgeschüttelt“, so der Trainer. Da war es noch die A-Liga Lauterbach/Fulda, nun ist es die sogenannte A-Liga Mitte, in der der FSV starten wird – und das positiv aufgenommen hat. „Für mich ist es zwar Neuland, aber das muss nicht unbedingt schlecht sein. Früher hat Pfordt auch im Hünfelder Land gespielt“, hat Peikert in Erfahrung gebracht: „Die meisten haben das positiv aufgefasst, und gerade für die Leute, die aus dem Ort kommen, macht es auch geographisch Sinn“.
Ligakonkurrent ist dann unter anderem auch die SG Haselbach, gegen die der FSV nun einen guten Gradmesser im Pokal vor sich hat, wenngleich auf beiden Seiten noch Akteure fehlen. „Wenn wir im Pokal spielen, wollen wir auch versuchen, weiterzukommen“, sagt Peikert und erinnert sich an das Highlight gegen Steinbach in der Vorsaison als Lohn. „Aber es wird auf jeden Fall eine gute Laufeinheit und ein gutes Vorbereitungsspiel“. Der Sieger erwartet in Runde zwei den SV Wölf.
Zwei Zugänge konnte Pfordt zum Trainingsauftakt auch noch präsentieren: Mathis Richter kam aus der Schlitzerland-A-Jugend und machte mit körperlicher Präsenz schon ein gutes erstes Testspiel, Andrej Arendt (Marbach/Dietershan) steigt diese Woche ein. Peikert selbst hat wiederum seit seiner Knie-OP Ende April gute Fortschritte gemacht und gibt an: „Im Alltag habe ich wenig Probleme, aber das Knie reagiert noch auf Belastung und schwillt ab und zu an. Aber soweit bin ich zufrieden, es könnte schlimmer sein“, lacht der Trainer nach seinem Kreuzbandriss und Meniskusschaden – auch die Ärzte seien zufrieden.
Parallel steigen am Dienstag um 19 Uhr weitere Erstrundenduelle im Vogelsberg: Die SG Lautertal empfängt KOL-Absteiger SV Burghaun, die SG Landenhausen trifft auf die FSG Ilbeshausen/Herchenhain/Burkhards. Am Mittwoch spielt dann noch die SG Rasdorf/Soisdorf um 19.30 Uhr gegen den wieder eigenständigen Gaalbern-Club Dynamo Hünfeld.
Kreispokal Lauterbach/Hünfeld – Erste Runde
Dienstag
19 Uhr
Haselbach – Pfordt (in Roßbach)
Lautertal – Burghaun (in Dirlammen)
Landenhausen – Ilebeshausen/Herchenhain/Burkhards
Mittwoch
19.30 Uhr
Rasdorf/Soisdorf – Dynamo Hünfeld (in Rasdorf)
