„Das Spiel war nach 20 Minuten entschieden“, fasste Britannia-Trainer Romeo Andrijasevic direkt nach dem Spiel ernüchtert zusammen. Die Buchonia konnte wiederum aus den ersten vier Schüssen drei Treffer erzielen. „Die Jungs haben alles nochmal versucht, aber heute war einfach ein gebrauchter Tag“, resümierte Andrijasevic weiter. Seine Mannschaft war zwar bis zum letzten Drittel präsent, allerdings fehlte im entscheidenden Drittel die „Zielstrebigkeit“.
Auf der anderen Seite ein anderes Bild: Fliedens Trainer Christian Kreß konnte nach dem Spiel absolut zufrieden sein. „Wir kamen gut ins Spiel rein und konnten von Anfang an hoch anlaufen, pressen und früh hinter die Kette von Eichenzell kommen“, berichtete Kreß. Die Tore fielen bereits in der Anfangsphase - das 1:0 markierte kurz nach dem Anpfiff Lukas Marvin Friedrich, nach einer guten Viertelstunde legte Louis Larbig nach. Den Endstand besiegelte Merlin Sippel schon nach einer halben Stunde. Alle drei Tore waren „schön herausgespielt“.
Für Kreß war am wichtigsten, „dass die Null so lang wie möglich steht“. Das schaffte die Buchonia - dennoch sprach der Coach auch noch von „einigen Lücken“ und einer „zu langsamen Defensivbewegung“. Das möchten die Fliedener bis zum Saisonstart noch ausbessern – Eichenzell hingegen hat offenbar noch etwas mehr Arbeit.
Eichenzell: Grösch; Badji Coly, Nitz, Dugan, Pfeiffer, Milenkovski, Sawatzky, Ludwig, Götze, Sang, Mulaj (Somow, Reith, Heil, Zvekic).
Flieden: Wess; Schöppner, Best, Chahibi, Hilgenberg, Sippel, Manß, Kullmann, Friedrich, Larbig, Alles (Hauf, J. Müller, Barth, Aydogan, Bohl).
Tore: 0:1 Lukas Marvin Friedrich (4.), 0:2 Louis Larbig (17.), 0:3 Merlin Sippel (31.)
Zuschauer: 300
