Dabei gilt: Wird ein Spieler der ersten Mannschaft eines Vereins des Feldes verwiesen, ist er für die entsprechende Mannschaft für ein Spiel gesperrt. In der zweiten Mannschaft darf der Spieler dann für die Dauer von sieben Tagen nicht zum Einsatz kommen. Nach dem Verstreichen dieser Frist dürfte der Spieler also wieder in der zweiten Mannschaft auflaufen, auch wenn die erste Mannschaft bis zu diesem Zeitpunkt noch kein weiteres Spiel absolviert hat. Umgekehrt gilt dasselbe, Pokalspiele sind davon ausgenommen. „Der Spieler muss die Sperre in dem Wettbewerb absitzen, in dem er des Feldes verwiesen wurde“, verdeutlichte Klassenleiter Klaus Bodusch.
Ab der kommenden Saison findet außerdem die Umsetzung der Acht-Sekunden-Regelung für den Torwart Anwendung: Statt bisher sechs Sekunden dürfen die Torhüter den Ball acht Sekunden in den Händen halten, beginnend ab dem Zeitpunkt, an dem die Schlussleute Kontrolle über den Ball haben. Dies liegt im Ermessen des Schiedsrichters. Ein Verstoß endet nicht mehr in einem indirekten Freistoß, sondern in einem Eckball für die gegnerische Mannschaft.
Einstimmung beschlossen wurde weiterhin die Erhöhung des Eintrittspreises. Statt bisher 3,50 Euro werden für ein Spiel der KOL Mitte fortan vier Euro fällig, Frauen und Kinder müssen weiterhin nichts bezahlen. Weiterhin wird es ab der kommenden Spielzeit fünf Wechselfenster geben: Bedeutet, bereits ausgewechselte Spieler können wieder eingewechselt werden, dies wird aber als ein Wechselvorgang gewertet und von den fünf Tauschmöglichkeiten entsprechend abgezogen. Die Kapitänsregel und die Umsetzung des Stopp-Konzeptes bleiben indes, wie bisher, bestehen.
Nach aktuellem Stand wird es außerdem nur zwei Absteiger aus der Liga geben und entsprechend keine Abstiegsrelegation: „Die fünf A-Ligisten würden dann in einer Fünferrunde die Aufstiegsrelegation spielen. Da gab es aber schon den ein oder anderen Widerspruch“, erläuterte Bodusch mit Hinblick auf die enorme Anzahl an Spielen, die die jeweiligen Relegationsteilnehmer in diesem Fall absolvieren müssten. „Eine andere Variante wäre, dass es eben doch einen Relegationsteilnehmer aus den Kreisoberligen gibt und dann die acht Mannschaften (Drei Kreisoberligisten und die fünf A-Ligisten) gegeneinander gelost werden und ein Spiel auf einem neutralen Platz austragen“, gab Bodusch einen Gedankenanstoß.
Kreisschiedsrichterobmann Hans-Dieter Köhler erwähnte außerdem nochmal die Spesenerhöhung der Schiedsrichter: Statt wie bisher 35 Euro soll der Unparteiische in der Kreisoberliga 50 Euro erhalten. Final sei die Erhöhung noch nicht, am kommenden Samstag steht die Abstimmung an. „Grundlage für die Spesenerhöhung war eine Umfrage bei den Vereinen, die sich mehrheitlich dafür ausgesprochen haben“, erläuterte Köhler: „Und das ist aus meiner Sicht auch dringend erforderlich.“
Für die anstehende Spielzeit in der KOL Mitte hat Bodusch überdies drei Freitagsspieltage angesetzt, unter anderem am Tag der deutschen Einheit (3. Oktober), wo nachmittags (15 Uhr) gespielt werden soll. Der letzte Spieltag in diesem Jahr ist für den 9. November angesetzt, „wobei wir im Zweifelsfall auch noch auf den 16. November verlegen können. Da sollte dann aber Schluss sein“, schloss Bodusch. Die Saison endet 2026 dann am 31. Mai.
Die ersten drei Spieltage:
Sonntag, 3. August
15 Uhr
FT Fulda – Edelzell/Engelhelms
Borussia Fulda – Schlitzerland
Müs – Petersberg
Bachrain – Pilgerzell
Dipperz/Dirlos – Haimbach (in Dipperz)
Reulbach/Brand – FV Horas
Marbach/Dietershan – Ehrenberg (in Marbach)
15.30 Uhr
Hilders/Simmershausen – Germania Fulda
Sonntag, 10.August
15 Uhr
Horas – Hilders/Simmerhausen
Germania Fulda – Dipperz/Dirlos
Haimbacher SV - Bachrain
Pilgerzell – Müs
Petersberg – Bor. Fulda
Schlitzerland – Marbach/Dietershan
Ehrenberg – FT Fulda
Edelzell/Engelhelms – Reulbach/Brand
Sonntag, 15. August
15 Uhr
Horas – Edelzell/Engelhelms
Germania Fulda – Reulbach/Brand
Haimbach – Hilders/Simmershausen
Pilgerzell – Dipperz/Dirlos
Petersberg – Bachrain
Müs – Schlitzerland
Ehrenberg – Bor. Fulda
Marbach/Dietershan – FT Fulda
