Ein verheerender Brand hatte im März dieses Jahres die Hütte zu großen Teilen zerstört. Dies löste eine Welle der Solidarität aus, wodurch den Zweigverein Bad Kissingen zahlreiche Spenden für den Wiederaufbau erreichten. Gemeinsam mit dem Geld aus der Versicherung soll damit ein Neubau finanziert werden. Zwei Architekturbüros haben dazu in den vergangenen Wochen schon einen Konzeptplan eingereicht. Die Planung habe sich etwas verzögert, teilt Egert zum aktuellen Stand mit. Die Abtragung des Bauschutts habe länger angedauert als geplant. Zudem stellten die Verantwortlichen fest, dass auch die Kellerdecke durch den Brand zerstört wurde und erneuert werden muss. „Das schadet dem Zeitplan aber nicht“, merkt der Erste Vorsitzende an. Im August rechne er mit einem Bauplan: „Die Wiedereröffnung ist für das erste Halbjahr 2026 angesetzt“, führt er weiter aus.
Änderungen wird es ebenfalls bei den Pächtern der Kissinger Hütte geben. Die Geschwister Dennis und Diana Tisma hatten Anfang der Woche ihren Abschied verkündet und sich für die jahrelange Treue zahlreicher Gäste bedankt. Sie hatten außerdem erklärt, dass alle Spenden, welche sie erhalten haben, für den Wiederaufbau der Kissinger Hütte weitergegeben wurden. Egert spricht von einer „guten Zusammenarbeit“ mit den bisherigen Pächtern. Die Pacht solle zeitnah wieder neu ausgeschrieben werden.
Abschied an der Kissinger Hütte – Geschwister Tisma sagen „Tschüss“
