Der Schlüchterner Kreispokalsieger gegen das Pendent aus dem Hochtaunus: Dass die SG Bad Soden gegen Bad Homburg am Samstag wesentlich mehr Mühe haben wird, als unter der Woche beim 11:0 im Kreispokal gegen Sterbfritz/Sannerz, ist jedem bei den Sprudelkickern bewusst. Im Vorjahr belegte Sodens Gegner Platz sechs in der Verbandsliga Süd, Trainer Lars Schmidt weiß genau, „dass sie eigentlich das Ziel haben, aufzusteigen“.
Der Kader des Gegners kommt ebenfalls gut bestückt daher: Schmidt kennt die Mannschaft ein wenig, heraus sticht aus osthessischer Sicht unter anderem Denis Mangafic, der einst bei Borussia Fulda spielte. Mit Routinier Richard Weil, der im Sommer aus Fernwald kam und über 200 Drittliga-Spiele auf dem Buckel hat, konnte sich Bad Homburg noch einmal verstärken, Canel Burcu kennt Schmidt noch aus Zeiten beim SC Hessen Dreieich. „Da brauchen wir einen Sahne-Tag“, sagt der Sodener Coach offen, dennoch sei das Ziel aber klar: „Es ist ein Pflichtspiel, da willst du auch weiterkommen. Natürlich hat der Gegner schon eine gewisse Qualität, aber das heißt nicht, dass es nicht möglich ist“.
Für beide Teams ist es auch die Generalprobe vor dem Liga-Start – Soden will seine Neuzugänge weiter mit einbinden und die Spielpraxis verteilen. Bad Homburg verlor zuletzt den Test gegen Gruppenligist Friedrichsdorf mit 0:2, sah aber im Vergleich gegen TG Friedberg (0:1) zumindest vom Ergebnis her besser aus als die SG Bad Soden in ihrem Testspiel gegen Friedberg, außerdem schlugen die Sportfreunde vor Kurzem auch Hessenliga-Absteiger Hornau im Test klar mit 6:2.
