Lokales 30.07.2025

Hauptfest am Wallfahrtsort Maria Ehrenberg – Freiwillige gesucht

Wildflecken (pm/gü) – Auf dem Maria Ehrenberg laufen die Planungen und Arbeiten für den Höhepunkt des Wallfahrtsjahr 2025 im vollen Gange. Es wird wie immer am Hochfest Mariä Himmelfahrt, 14. und 15. August, gefeiert. Es wird wieder erwartet, dass über dreitausend Gläubige an diesen beiden Tagen kommen.

Fotos: privat.

In diesem Jahr ist der Maria Ehrenberg zu einen Hoffnungsort des Bistum Würzburg im Rahmen des Heiligen Jahres ausgewählt, so hat der Arbeitskreis Maria Ehrenberg passend zum Leitwort des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ den Zusatz „mit Maria“ gewählt. Unter diesem Motto „Pilger der Hoffnung – mit Maria“ wird das Hochfest im August gefeiert. Dafür werden noch Freiwillige gesucht, die in den Nachtstunden in der Wallfahrtskirche kleine, halbstündige Angebote gestalten möchten.

 

Ablauf am 14. August

Am 14. August treffen ab dem Nachmittag verschiedene Wallfahrten aus der Region am Ehrenberg ein. Nach der Beichtgelegenheit ab 18 Uhr und der Rosenkranzandacht um 20.30 Uhr folgt um 21 Uhr die Vigilfeier mit Lichterprozession. Als Festprediger wird in diesem Jahr Pfarrer Fidelis Kwazu erwartet, der auf dem Maria Ehrenberg kein Unbekannter ist: Von 2016 bis November 2023 war er Pfarrvikar im Pastoralen Raum Bad Brückenau, zu dem auch der Maria Ehrenberg gehört. Nach der Vigilfeier, die gegen 22.30 Uhr endet, wird das Gnadenbild zurück in die Kirche gebracht. Wie seit vielen Jahren üblich, spielt ab 23 Uhr die Sandberger Musikanten, eine Andacht.  Ab 23.30 Uhr folgen die Wallfahrt-Musikanten, die die Vigil-Feier schon gespielt haben.

 

Freiwillige gesucht

Die Nachtstunden von Mitternacht bis 5.30 Uhr sollen mit Gebet, Stille, Meditation und Andacht gefüllt werden. „Wir suchen freiwillige Beter“, sagt Diakon Kim J.N. Sell, der für die Organisation verantwortlich ist. Die Beiträge sollen zu den Nachtstunden, dem Thema „Nacht der Hoffnung passen“ und den Gläubigen, die während der Nacht in der Kirche beten möchten, Unterstützung und Impulse geben. „Wir werden auch bewusst Zeiten der Stille einplanen“, erklärt Sell: „Eine halbe Stunde Impuls, eine halbe Stunde Ruhe.“ Gerade bei einer solchen Nachtwache brauche es diese Zeiten der Ruhe und Stille, damit der Geist sich weiten, die gesprochenen Worte verarbeitet werden und Zeit zum Innehalten und zum Gespräch mit Gott entstehe.

 

Im Mittelpunkt: Maria als Hoffnungsträgerin

Ganz bewusst werde in dieser Nacht das Allerheiligste nicht ausgesetzt, kündigt Sell an. Im Mittelpunkt stehe Maria als Hoffnungsträgerin, führt er aus: „Es ist das Fest der Mutter Gottes.“ Ihr Gnadenbild werde optisch besonders hervorgehoben. Der gläubige Beter weiß aber, dass Maria nie für sich allein steht, sondern stets auf ihren Sohn Jesus hinweist. Es ist ein Abend, um sich mit Sorgen, Nöten, Ängsten und Dank an die Gottesmutter zu wenden, ihren Trost zu erfahren und gestärkt und hoffnungsvoll in den Alltag zurückzukehren. Die Nachtgebete werden um 5.30 Uhr mit dem Engel des Herrn enden. Für 7 Uhr ist eine Messfeier mit Pfarrer Fidelis Kwazu geplant, um 9 Uhr das Hochamt am Freialtar mit Weihbischof Paul Reder. Um 11 Uhr soll es eine weitere Messfeier mit Pfarrer Michael Schmitt, und um 14 Uhr die Krankensegnung mit Diakon Kim Sell geben.

 

Hinweis zur Lichterprozession

Ob bei der Lichterprozession Kerzen erlaubt sind oder auf Handylichter und Taschenlampen zurückgegriffen werden muss, entscheidet sich erst in der Woche vor dem Hochfest – abhängig von der dann herrschenden Trockenheit und den Wetterprognosen. Wie Kim Sell versichert, wird er rechtzeitig mit den Verantwortlichen des Truppenübungsplatzes Rücksprache halten.

 

Kontakt für Freiwillige

Wer in der Nacht vom 14. auf den 15. August am Maria Ehrenberg vorbeten, eine kleine Andacht gestalten oder meditative Impulse geben möchte – immer mit Blick auf das Motto „Pilger der Hoffnung – mit Maria“ – kann sich gerne zeitnah bei Diakon Kim Sell melden, Kontakt: 0179 1190739.