Im großen Zelt hatten sich zahlreiche Ehrengäste versammelt, darunter die Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann, der Landtagsabgeordnete Thomas Hering sowie der neue Schützenkönig Rainer Lindig. Wehner, der den Oberbürgermeister in diesem Jahr vertrat, erklärte auf der Bühne: „Charme dieses Festes ist, dass Jung und Alt zusammenkommen.“ Er freute sich über die vielen Besucherinnen und Besucher, die sich auf dem Gelände tummelten: „So soll es bleiben in den kommenden zehn Tagen.“ Schützenkönig Lindig bezeichnete das Schützenfest als das „Highlight des Jahres“ für den Verein. Er stellte das Angebot am Schießstand vor, bei dem alle sich ausprobieren dürften: „Wir betreuen jeden.“
Zum Fuldaer Schützenfest gehört seit jeher die Familie Distel dazu. 1948 wurde die Tradition begründet, erläuterte Heiner Distel Senior. Sein Sohn ergänzte: „Es ist jedes Mal eine Meisterleistung, das Schützenfest aufzubauen.“ Lob wurde ebenfalls dem Festwirt Thomas Bronswyk ausgesprochen, welcher sich auch in diesem Jahr um das Ochsenzelt kümmert. Unterstützt wird das Schützenfest auch in diesem Jahr von der Sparkasse Fulda, wie Dominik Weber auf der Bühne bestätigte: „Wir sind immer gerne bereit.“
In den kommenden Tagen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf einige Attraktionen und Aktionen freuen. Dazu zählt beispielsweise die beliebte Ladies-Night am Montag, der Familien-Nachmittag am Mittwoch oder die Bayerische Nacht am Samstag, den 2. August. Am morgigen Samstag hingegen wird der Schützenverein einmarschieren, im Anschluss gibt es ein Preisschießen. Beim Marsch des Schützenvereins wird es erstmals in der Geschichte seit dem zweiten Weltkrieg keinen Musikzug geben, der für musikalische Unterhaltung auf dem Weg sorgt.
Die Gäste des Schützenfests waren schon am frühen Abend unterwegs und tummelten sich vor den verschiedenen Attraktionen. Während einige im Autoscooter umherrasten, zog es andere in die luftigen Höhen auf das Riesenrad. Rundherum Buden, in denen einige süße und deftige Speisen angeboten werden. Der Geruch von frittierten Gerichten, Zuckerwatte und anderen Leckereien liegt nun wieder einige Tage in der Luft.
