Lokales HEF 07.07.2025

„Feuer und Flamme – fürs Pfadfinden“: Großes Zeltlager

Grünberg (pm/as) – Über 120 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Mittel- und Osthessen haben Mitte Juni fünf Tage im Zeltlager in der Nähe von Grünberg verbracht. Eingeladen hatte der Verband Christlicher Pfadfinder*innen (VCP), der unter dem Motto „Feuer und Flamme – fürs Pfadfinden“ zu Begegnung, Abenteuer und Naturerlebnis aufgerufen hatte.

Foto: privat

Teilgenommen haben unter anderem Gruppen aus Fulda, Kirchhain, dem Lumdatal und weiteren Orten. Gemeinsam wurde gespielt, gebaut, gekocht, gesungen – und vor allem Gemeinschaft erlebt. Ein besonders bewegender Moment war die feierliche Aufnahme der neuen Pfadfindergruppe „VCP Frère Roger“ aus Bebra, die im Rahmen des Lagers offiziell in die regionale Struktur aufgenommen wurde. Die Freude war groß – auch, weil damit die Pfadfinderarbeit in der Region weiterwächst.

Ein Highlight des Programms war ein großes Lagerspiel, bei dem die teilnehmenden Gruppen durch kreative Ideen, sportliches Geschick oder besonderes Engagement symbolische „Flammen“ sammeln konnten. Diese Flammen wurden morgens und abends mit einem Brandeisen auf die Holztafeln der jeweiligen Gruppen gebrannt – ein starkes Bild für das gemeinsame Lagererlebnis und den Zusammenhalt.

Auch Eltern und Erwachsene aus Großenlüder und Hofbieber nutzten die Gelegenheit für einen Besuch. Sie interessieren sich für den Aufbau eigener Pfadfindergruppen in ihrer Gemeinde und erhielten beim Schnuppertag vielfältige Einblicke in die gelebte Jugendarbeit des VCP.

Organisiert wurde das Lager von einem jungen, ehrenamtlichen Team, das mit monatelanger Vorbereitung, großem Einsatz und viel Leidenschaft das Zeltlager auf die Beine stellte. Ziel war es, Jugendlichen Freiräume zu bieten, in denen sie sich ausprobieren, Verantwortung übernehmen und neue Freundschaften schließen können.

Pfadfinden liegt im Trend: In einer Welt, in der digitale Medien oft den Alltag bestimmen, bietet die Pfadfinderbewegung jungen Menschen eine wertvolle Alternative. Sie schafft Raum für echte Begegnungen, gemeinsames Erleben und Abenteuer in der Natur – ganz ohne Bildschirm. Dabei steht nicht der Wettbewerb im Vordergrund, sondern das Miteinander. Gerade dadurch fühlen sich viele Kinder und Jugendliche angesprochen, die sich in anderen Angeboten vielleicht weniger wohlfühlen. Ob beim Geländespiel, am Lagerfeuer oder beim Planen gemeinsamer Aktionen – Pfadfinden ermöglicht Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben und Gemeinschaft spürbar machen.

Wer neugierig geworden ist, kann das Pfadfinden ganz unkompliziert selbst ausprobieren – sei es als Teilnehmer:in oder sogar beim Aufbau einer neuen Gruppe. Unterstützung gibt es dabei von Annika Kaiser, erreichbar per E-Mail an hallo@vollepfadvoraus.de oder telefonisch unter 01?60 / 8?70?12?62.

Weitere Informationen und Kontakte finden sich auch online unter: www.vollepfadvoraus.de.