Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe sind ebenso vertreten wie Dienstleister, Weltmarktführer finden sich ebenso wie Unternehmen, die gerade in Zukunftsbranchen auf dem Weg an die Spitze sind. Viele dieser „unbekannten Meister“ sind der breiten Öffentlichkeit noch nicht bekannt.
Zu den geehrten Firmen gehörte auch die Firma Eckart GmbH aus Schlüchtern-Wallroth. Der Jury gefielen vor allem die effizienten Abläufe sowie klar strukturierten Organisationsformen, die das Herzstück in dem Unternehmen bilden. Der Spezialist für Schwenkmotoren und Armaturenantriebe punktet mit hoher Flexibilität und schnellen Entscheidungen. Besonders das Steilgewinde-Prinzip garantiert kompakte Bauweisen bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit. Individuell angepasste Anwendungen sichern zudem einen erheblichen Mehrwert für Kunden unterschiedlicher Branchen.
Zudem prägt der Nachhaltigkeitsgedanke das Unternehmen. Eine Umweltmanagement-Zertifizierung verdeutlicht den Anspruch, negative Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Der Antriebstechnik-Hersteller setzt konsequent auf Ressourceneffizienz und Emissionsreduktion, um aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Der Beitritt zum „Klimapakt für Schlüchtern“ bekräftigt diesen Ansatz zusätzlich: Das Unternehmen verpflichtet sich, seine Prozesse weiter zu optimieren, sparsamer mit Energie umzugehen und langfristig Klimaneutralität zu erreichen. Geschäftsführer Markus Eckart empfindet die jüngste Ehrung als wichtige Bestätigung der Arbeit seines gesamten Teams.
Bei der Feier in Mainz war auch Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) dabei. Er freute sich sehr über die Auszeichnung für das heimische Unternehmen. „Ich gratuliere Markus Eckart und seinem gesamten Team zu diesem großen Erfolg“, erklärte er. „Es macht mich stolz, ein solch erfolgreiches Unternehmen in unserer Stadt zu haben.“ In Schlüchtern haben sich mittlerweile mehrere „Hidden Champions“ etabliert, die zahlreiche Arbeitsplätze schaffen und maßgeblich zur Steigerung der Gewerbesteuer beitragen. In den vergangenen Jahren ist es der Stadt gelungen, viele Unternehmen am Standort zu halten und neue anzusiedeln.
Dadurch hat sich Schlüchtern von einer Auspendler- zu einer Einpendlerstadt gewandelt: Mehr Menschen kommen zum Arbeiten hierher, als die Stadt verlassen. Auch künftig will sich Möller mit Nachdruck dafür einsetzen, Unternehmen, Ausbildungsplätze und Arbeitsmöglichkeiten in Schlüchtern zu sichern, auszubauen und gezielt Neuansiedlungen zu fördern.
Nach 14 Jahren an der Spitze von „TOP 100“ verabschiedete sich Ranga Yogeshwar als Mentor und übergab in Mainz den Staffelstab an den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, der künftig die einzige unabhängige Auszeichnung für Innovationsmanagement in Deutschland leiten wird.
Die Vergabe des TOP 100-Siegels basiert auf einer unabhängigen, wissenschaftlichen Untersuchung der teilnehmenden Unternehmen. Im Erfolgsfall können diese mit dem Siegel ab dem 1. Februar ihres Auszeichnungsjahres zeitlich und räumlich unbegrenzt für ihre Stärken werben.
