Lokales FD 26.07.2025

Buntes Angebot im Stadtteiltreff – CDU unterwegs im Nordend

Fulda (sk) – In gleich zwei Formaten will die CDU mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Bei „CDU vor Ort“ der Arbeitskreise ging es dieses Mal ins Nordend. Zuerst auf die Baustelle beim Waldschlösschen, dann in den Stadteiltreff und zum Abschluss auf die Ochsenwiese – einen Tag vor Eröffnung des Schützenfests.

Stefan Grauel (links) und Heiner Distel führten die Teilnehmer über die Ochsenwiese. Foto: Stefan Krug.

Während die Stadtteilbegehungen von der CDU-Fraktion organisiert werden, sind es bei „CDU vor Ort“ die Arbeitskreise des Stadtverbands. Stefan Grauel als ehrenamtliches Magistratsmitglied übernahm es, die Gäste zu begrüßen: „Wir wollen Kommunalpolitik näher vor Ort zu den Bürgern bringen und auch erklären. Auch um zu hören, was vielleicht falsch läuft und was wir hätten besser machen können.“ Von Kritik war wenig bis nichts zu hören, trotz vergleichsweise regem Besucherinteresses an dem Abend. Auch Edith Bing, SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete, war gekommen.

Nach dem Besuch am Waldschlösschen, stellte Mareike Freudenberger den seit 2020 bestehenden Stadtteiltreff vor, welcher 2022 in seine jetzigen Räumlichkeiten direkt gegenüber dem Eingang zur Ochsenwiese, eingezogen ist. Betreiber ist die Grümel gGmbH: „Bei uns läuft jeden Tag etwas. Dabei bin ich dankbar für die vielen Ehrenamtlichen, die hier etwas organisieren.“ Die Angebote seien vielfältig, vom Chinesischkurs, über diverse Tanzkurse, Deutschkurse und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen bis hin zu verschiedenen Familien- und Männertreffs. Freudenberger betonte: „Hier sind wirklich alle Willkommen.“ Das Nordend wird seit 2019 gefördert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“. Quartiersmanager Christian Völkel dazu: „Dabei geht es um Baumaßnahmen, die ein Quartier aufwerten, lebenswerter und interessanter machen für die dort lebenden Menschen.“ Auch der Stadtteiltreff könnte noch in ein momentan leerstehendes Gewerbegebäude eine Straße weiter umziehen, wie Bürgermeister Dag Wehner hinzufügte. Dort könnten dann verschiedene Angebote wie beispielsweise der Jugendtreff an einem Platz zusammengefasst werden und ein echter Dorfmittelpunkt für alle Bewohner entstehen in einem neuen Stadtteilzentrum.

Tief in die Fuldaer Geschichte ging es dann auf der Ochsenwiese einen Tag vor der Eröffnung des Schützen- und Volksfests. Grauel erzählte von Ersterwähnungen: Die der Schützen, damals noch als militärische Einheit der Abtei Fulda, 1327 und des Schützenvereins 1572. 1327 sei gefeiert worden, weil die Schützen zwar gegen die Abtei Würzburg in den Kampf geschickt worden waren, der dahinterstehende Konflikt jedoch vor den ersten Kampfhandlungen beigelegt worden sei. Grauel betonte auch den Teil Volksfest: „Es ist ein Fest für die gesamte Bevölkerung.“ Für die Anwohner sei es natürlich zehn Tage Belastung, durch Lärm, Müll und die Parkplatzproblematik – „aber wir als Stadt wollen am Standort Ochsenwiese festhalten.“ Schausteller und Generalunternehmer Heiner Distel bezeichnete die Ochsenwiese als wichtigen Standort auch für sein Unternehmen: „Volksfeste gehören in die Stadt und unters Volk. Wir fühlen uns in Fulda sehr wohl und sehr gut aufgehoben. Wir versuchen die Unannehmlichkeiten für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Ein attraktives Fest ist auch eine Städtewerbung.“

Was die Sicherheit angeht, fühlt sich Distel von der Stadt bisher gut unterstützt, hat aber Bedenken für die Zukunft: „Bei den Maßnahmen, die jetzt kommen, werden viele Veranstaltungen privat nicht mehr durchführbar sein.“ Zum Abschluss wurden dann alle noch eingeladen oft und zahlreich zum Schützenfest zu kommen. Rainer Lindig, Vorsitzender vom Schützenverein und diesjähriger Schützenkönig, lud besonders auch ins Schützenzelt ein, auch um das Sportschießen auszuprobieren. Zu den verschiedenen Preisschießen während der zehn Tage Fest gehört auch das um den Pokal der CDU am Mittwoch, wofür besonders geworben wurde. Dag Wehner wird am Freitag zur Eröffnung da sein um beim Fassanstich „den Hammer zu schwingen“.

 

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CDU unterwegs im Nordend. Fotos: Stefan Krug.