Die Anzahl der Teilnehmer in allen Altersklassen von AK35 bis AK80 – ob Senioren oder Seniorinnen – war in diesem Jahr nicht besonders hoch, doch von der Qualität her sehr stark, erklärte Moor, der in der AK 75 startete. Aufgrund der wenigen Turniere, die Moor in den letzten zwölf Monaten spielte, war der Fuldaer aber in der Deutschen Rangliste auf Position 65 zurückgefallen und somit nicht gesetzt.
Im Achtelfinale hatte er ein Freilos und traf im Viertelfinale auf Walter Baron vom TSV Altenfurt (BTV), LK 8,2 und DR Nummer 26. Diese Begegnung konnte Moor mit 6:1 und 6:3 für sich entscheiden.
Im Halbfinale kam es dann allerdings zum Duell mit dem an eins gesetzten – auch die Nummer eins der Deutschen Rangliste – Peter Marklstorfer vom TSV Rottenburg (BTV), LK 3,4. Das Spiel endete mit 3:6 und 2:6 aus Moors Sicht: „Allerdings war ich grundsätzlich mit meinem Spiel zufrieden, auch wenn ich zwei 40:0 Führungen nicht in einen Punkt umwandeln konnte. Aber dieses Spiel hat Markesdorf sicherlich konditionell gefordert, denn er verlor für alle überraschend das Finale“, so der Fuldaer. Gewonnen hatte das Turnier Wolfgang Petry, Nummer drei der Deutschen Rangliste, LK 3,9, vom FC Nürnberg mit 7:5 und 6:2 gegen Marklstorfer.
