In den vergangenen Jahren spielte der TSV noch gemeinsam mit dem Nachbarn VfL Mansbach in der FSG Hohenroda Im ersten Jahr der Eigenständigkeit gelang dann direkt die Meisterschaft – ein Erfolg, der nicht von ungefähr kam. In der Wintervorbereitung ging es für den Meister für ein Wochenende in ein Trainingslager nach Fischbach, um sich auf die restliche Runde einzustimmen. Dabei rückte das Team noch mehr zusammen. „Ein Rädchen hat ins andere gegriffen“, erklärt Hofmann rückblickend, der sich noch gut an das Meisterschaftsspiel erinnern kann.
„Die Stimmung war gut. Wir sind mit breiter Brust dem Spiel entgegen gegangen“, so der Coach. Gegen Heenes/Kalkobes II ließ das Team von Hofmann nichts anbrennen, obwohl in der Tabelle noch alles eng war, und feierte mit einem 16:0-Kantersieg die Meisterschaft vor Verfolger Wölfershausen. Bereits während der Halbzeitpause füllten die Verantwortlichen die Biergläser. „Jeder war heiß, das Ding zu holen. Das hatten sich die Jungs verdient“, freut sich Hofmann, der dennoch den Gegner lobte: „Sie waren mit elf Mann gekommen. Sie wollten kein Neuner-Feld spielen, das hatten sie schon die ganze Saison nicht gemacht“.
Nach dem Abpfiff nahmen die üblichen Feierlichkeiten ihren Lauf. Die Fans feierten ihr Team mit Fangesängen, Hofmann wurde mit Bier überschüttet und das Sportlerheim wurde „auseinandergenommen“. Neben den Feierlichkeiten wurde auch der eine oder andere Spieler verabschiedet, er mit dem Meistertitel die Schuhe an den Nagel hing.
Dabei war das Ziel des TSV, nach der Auflösung der FSG Hohenroda erstmal, oben mitzuspielen. „Wir haben uns darauf eingestellt, dass es mit Mansbach und Wölfershausen eng wird“, erklärt der Coach. Dennoch war der TSV Ransbach im engeren Favoritenkreis für die Meisterschaft vertreten. „Jeder hat gut mitgezogen. Verletzungspech konnten wir abwenden“, so Hofmann, der anfügt. „Jeder hatte auf das eine Jahr mit Ransbach Bock“. Nun ist der TSV wieder in eine Spielgemeinschaft vertreten, dieses Mal mit der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain – und die neue SG Kuppenrhön hat ihre ersten Kapitel bereits geschrieben.
