Die Räumlichkeiten im alten Brauhaus würden seit rund 450 Jahren im gastronomischen Sinne genutzt werden, erläutert Fischer: „Das muss erhalten bleiben. Aktuell sei die Immobilie von der Gemeinde an die Radeberger Brauerei verpachtet. Wie der Ortsvorsteher mitteilt, würden diese natürlich schon länger nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die Wirtin suchen: „Es hat sich abgezeichnet.“ Das Restaurant sowie der Gewölbekeller würden viel Platz bieten für verschiedene gastronomische Konzepte: „Ich bin gespannt, was da passiert.“ Fischer selbst würde sich über gutbürgerliche Küche sowie ein Angebot für jüngere Menschen freuen.
Der Ortsvorsteher war am Samstag ebenfalls bei der Abschiedsfeier vor Ort und berichtet von einer tollen Stimmung, auch wenn die Menschen „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ auf das Ende der Gaststätte blicken würden. Bei Musik, Bier und Bratwurst hätten alle fröhlich gefeiert, so Fischer. Er gibt an, dass sich die ehemalige Wirtin ebenfalls eine Fortführung der Gastronomie erhoffe: „Sie selbst wünscht sich einen Ort, wo sie hingehen kann.“
