25 Plätze hatten Szilagyi und Co. ausgeschrieben, aufgrund der großen Nachfrage kamen dann letztendlich nochmal fünf Kinder dazu. Vielmehr sollten es laut dem Übungsleiter auch nicht sein: „Bei 60 oder 100 Teilnehmern verliert man einfach die Übersicht, das geht schon bei den Namen los“, erläuterte der Trainer des RSV Petersberg: „Und uns ist wichtig, jedem Kind auch ein individuelles Feedback geben zu können, was zum Beispiel Schwächen angeht, an denen noch gearbeitet werden kann.“
Nach dem ersten Kennenlernen ging es dann am Montagmorgen mit Koordination- und Techniktraining los – Aspekte, die in der Jugendarbeit vieler Vereine nicht die höchste Priorität genießen, wie Szilagyi erklärte: „Man sieht hier, dass da oft nicht so ein gesteigerter Wert darauf gelegt wird. Einigen fehlt es in diesen Bereichen, beispielsweise was die Fußspitzenarbeit angeht. Eigentlich sollte das in den Vereinen von klein auf drei Mal pro Woche für 15 oder 20 Minuten trainiert werden.“ Die Koordinationsübungen stünden daher an allen drei Tagen vormittags im Fokus, bevor es nach der Mittagspause und einem gemeinsamen Essen ans Spielerische geht: Torabschlüsse, Elfmeterschießen und verschiedene Spielformen.
Am Dienstag lädt Szilagyi, der von dem Vater-Sohn-Duo Peter und Elia Traber sowie Jonah Lissek aus dem Kreisoberligakader des RSV Petersberg unterstützt wird, zu drei Einheiten auf den Platz, bevor am Abend eine gemeinsame Übernachtung wartet – inklusive Filmeabend, Gesellschaftsspielen und vielem weiteren. „Das ist mir auch besonders wichtig: Die Kameradschaft untereinander, das Familiäre“, betonte der Lizenztrainer, lobte aber auch die Bedingungen auf dem Sportgelände des RSV, die Kinder und das ganze Drumherum: „Das passt alles, vor allem auch mit dem Klubhaus, wo die Kinder mit Schlafsäcken und Isomatten übernachten können. Abgesehen davon machen sie bislang super mit, damit können wir wirklich zufrieden sein.“ Um die Kinder außerdem bestmöglich versorgen zu können, konnten Szilagyi das Restaurant „Blaue Ziege“ in Petersberg als Caterer gewinnen.
