Die Maschinen konnten zum größten Teil aus der Scheune gefahren werden, so dass sie nicht oder nur kaum beschädigt wurden. Durch sofortige Löscharbeiten der Feuerwehr konnte das Feuer schnell kontrolliert werden. Ersten Ermittlungen zur Folge kann eine Selbstentzündung von frisch eingelagertem Heu durchaus als Ursache für das Feuer in Betracht gezogen werden, wobei die Ermittlungen zur sicheren Brandursache in alle Richtungen geführt werden. Diesbezüglich werden auch die weiteren Maßnahmen durch Brandursachenermittler der Kriminalpolizei Osthessen aufgenommen.
Nach derzeitig vorliegenden Informationen wurden bei dem Brand glücklicherweise keine Personen oder Tiere verletzt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Johannes Faulstich sprach von einer F3-Alarmierung, die Feuerwehr hatte das Stallungsgebäude in Vollbrand vorgefunden und sichergestellt, dass keine umliegenden Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Wasserversorgung sei durch einen Bach ergiebig gewesen – darauf war die Feuerwehr auch angewiesen, da keine Hydranten vorhanden sind. Mit einem Teleskoplader wurde das brennende Stroh außerdem aus der Halle befördert, sodass die Glutnester besser gefunden und abgelöscht werden konnten.
