Am Groenhoff-Areal dürfen an besucherstarken Tagen künftig Skilehrer, Skischüler und Mitarbeitende der Betriebe auf festgelegten Flächen parken, erklärt Hendrik Wiegand, Geschäftsführer der Firma Wiegand, welche die Ski- und Rodelarena auf der Wasserkuppe betreibt. Um die zusätzlichen Parkflächen zu nutzen, muss eine schriftliche Berechtigungskarte im Auto hinterlassen werden. Diese gebe es für Skilehrer als Dauerkarte sowie für Menschen, die an einem Ski-Kurs teilnehmen, für das jeweilige Datum im Vorfeld zum Ausdruck. Einen ersten Testlauf für das Pilotprojekt habe es bereits am 28. und 29. Dezember gegeben, führt Wiegand weiter aus: „Das hat gut geklappt. Wir haben eine Menge Fahrzeuge dort untergekriegt.“ Auf dem zusätzlichen Areal stehen Parkplätze für schätzungsweise 70 bis 80 Autos zur Verfügung: „Das entlastet den Parkplatz 5 gewaltig.“ Mit der Regelung werde außerdem verhindert, dass Menschen, die sich für einen Ski-Kurs angemeldet haben, diesen auch sicher wahrnehmen können und nicht bei der Anfahrt wegen einer Sperrung durch die Polizei abgewiesen werden. Dies wäre sonst „doppelt ärgerlich“, meint Wiegand. Vor der zusätzlichen Parkfläche stehe am Eingang ein Ordner, der bei der Einfahrt von Autos die Nachweise kontrolliere. Dieser werde von den Anrainern gestellt. Die Polizei sei ebenfalls am Wochenende vor Silvester am Groenhoff-Areal gewesen zur Kontrolle: „Und hat Knöllchen verteilt.“ Zum Saisonende solle es eine weitere Rücksprache mit allen Beteiligten geben, teilt der Geschäftsführer mit: „Wir müssen gucken, wie wir das in Zukunft machen.“ Er schätzt, dass ein ähnlich großer Ansturm wie am Wochenende vor Silvester in diesem Jahr nicht mehr erfolgen werde.
Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell spricht sich ebenfalls für die neue geregelte Lösung aus: „Wenn das dazu führt, dass es mehr Parkplätze für Besucher gibt, ist das eine tolle Sache.“ Er hält weitere Testläufe in der aktuellen Saison für sinnvoll. Der Bürgermeister hatte kürzlich angegeben, dass die Stadt sich schon länger um Lösungen für mehr Parkraum an besonders stark frequentierten Tagen bemühe. Zusätzliche Baumaßnahmen seien allerdings schwer zu rechtfertigen mit Blick auf die Kosten. An regulären Tagen gebe es genug Parkplätze oben auf Hessens höchstem Berg.
