Am Dienstag erklärte die SG Eiterfeld/Leimbach, dass Dominik Hanslik, Nils Wenzel und Dennis Reichmann nach der Winterpause nicht mehr für den Verbandsligisten auflaufen werden. Finanzielle Engpässe sollen zu dieser Entscheidung geführt haben, teilte der Verein in einer Pressemitteilung mit. Vorher habe es viele Gespräche mit Spielern gegeben, ohne dass das Trainerteam darüber informiert wurde, schildert Schäfer: „Und das ist ein Punkt, wo ich sage: Das funktioniert so nicht. Mich hat es nie interessiert, was die Jungs an Geld bekommen – aber das hat ja auch immer seine Konsequenzen. Man kann das nicht hinter dem Rücken des Trainerteams machen.“ Diese Situation habe das Vertrauen zwischen dem Übungsleiter und dem Vorstand erheblich beschädigt. „Mein Rücktritt war dann keine Kurzschlussreaktion“, betont Schäfer: „Das war ein Prozess, der Anfang Dezember gestartet ist – zuletzt hat er dann immer mehr an Dynamik aufgenommen.“
Aus Sicht des Übungsleiters habe es am Donnerstagabend keine andere Option gegeben, als sofort von seinen Aufgaben zurückzutreten. Der Schritt sei für Schäffr dennoch alles andere als einfach gewesen: „Ich wünsche dem Verein und vor allem der Mannschaft alles Gut. Es ist so ein toller Verein mit so tollen Charakteren – es hat einfach zwischen den handelnden Personen nicht gepasst. Jetzt soll aber endlich Ruhe einkehren.“ Zu seiner sportlichen Zukunft konnte sich Schäfer noch nicht äußern. „Das war ein riesiger Schlag für mich. Ich muss das jetzt erstmal selber verarbeiten – daran werde ich ein paar Tage zu knabbern haben.“
