Um einen genaueren Einblick über die Zufriedenheit in der Marktgemeinde zu erhalten, machte sich Dana Hauke als Bürgermeisterin zur Aufgabe, genau dies mittels einer Befragung zu erreichen. Die Ergebnisse waren erfreulich, denn 15 Prozent aller Bürger der Marktgemeinde beteiligten sich, sodass viele Meinungen gehört und gesehen werden konnten. Im nächsten Schritt gehe es nun um die Verbesserung spezifischer Sektoren, wobei die Hilfe und Ideen der Bürger gefragt seien. „Jede Meinung ist wichtig, sodass wir gemeinsam an der Zukunft der Gemeinde arbeiten können“, so Hauke bei der Vorstellung im Bürgerhaus Eiterfeld.
Die allgemeine Bilanz zur Zufriedenheit in der Marktgemeinde war überwiegend positiv, dennoch gebe es in einigen Sektoren Verbesserungsbedarf. Ein wichtiger Punkt sei die Mobilität in der Marktgemeinde, denn viele Bürger seien bereit, auf ÖPNV umzusteigen, doch fehlen hier die Verbindungen. Die Bürgermeisterin sei bereits in Gesprächen, um die aktuelle Situation zu verbessern und attraktiver zu gestalten. Nicht nur die Mobilität, sondern auch die Digitalisierung beschäftige die Bürger, gerade für jüngere Menschen sei dies sehr wichtig. „Wir wollen eine smarte Kommune werden. Das Ziel ist eine App, in der die Kommunikation zu den Bürgern, Warnungen und generelle Information schnell und einfach abrufbar sind. Die Mein-Ort-App bietet hierfür gute Möglichkeiten“, erklärte die Bürgermeisterin. Ebenfalls im Thema Wirtschaftskraftstärkung gibt es erste Vorschläge und Ideen, gemeinsam mit dem Landkreis Fulda, in denen Langzeitarbeitslose an örtliche Firmen vermittelt werden. Für Jugendliche und junge Erwachsene solle es adäquatere Ausbildungsplätze geben, die Marktgemeinde Eiterfeld gehe mit gutem Beispiel voran und bietet zum 1. August 2025 Ausbildungsplätze als Verwaltungsfachangestellte an.
Das sind nur ein paar der Sektoren, in denen es Optimierungsbedarf gebe und erste Lösungsstrategien bereits erarbeitet würden: „Wir erkennen eine grundsätzlich positive Entwicklung der Gemeinde, doch in Bereichen, in denen die Zahlen nicht eindeutig positiv sind, besteht Handlungsbedarf, und das sollte uns zum Nachdenken anregen“, so Hauke. Besonders wichtig sei den Bürgern die Mitsprache und Mitbestimmung, denn rund 80 Prozent sahen die Umfrage als eine wichtige Gelegenheit an, sich selbst eine Stimme zu geben. Dies wurde nochmals im anschließenden Gespräch zwischen Bürgern und Bürgermeisterin deutlich, da an die gemeinsame Kommunikation zwischen Bürgen und der Politik appelliert wurde. „Ich habe bereits Schulklassen besucht und stehe auch weiterhin in der Bürgersprechstunde mit vorheriger Terminvereinbarung gerne zur Verfügung“, sagte die Bürgermeisterin.
Des Weiteren sei ein Anliegen von ihr, das Gemeinschafts- und Wir-Gefühl zu stärken, sodass die Gemeinde sich zusammen weiterentwickeln könne. Am Ende der Präsentation der Ergebnisse appellierte sie an die Bürger, nun Vorschläge zu den Themen einzubringen. Das Publikum zeigte sich interessiert und im Austausch kam der eine oder andere Verbesserungsvorschlag, Hinweis oder Dank zur Sprache. Steffen Reith, Gesellschafter der Kommunikationsagentur Bensing & Reith, moderierte die Veranstaltung und den Austausch mit den Bürgern.
