„Wir sind in der ersten Halbzeit nicht gut ins Spiel gekommen“, sagte Fliedens Trainer Christian Kreß, insbesondere nach vorne kam von den Kickern aus dem Königreich wenig. Das lag aber auch an der guten Freiensteinauer Defensive. Die Gastgeber stellten den Gegner zu, zwangen ihn zu Ballverlusten, kreierten eigene Torchancen und nutzten die Fehler aus. So auch beim 1:0. Jannik Beikirch sprintete in einen zu kurz geratenen Rückpass, umkurvte Torwart Maximilian Fritz und netzte ein. „Wir hätten auch noch das 2:0 machen können“, sagte Freiensteinaus Trainer Alexander Balz. Das legte Julian Hausmann aber erst nach der Pause nach. Diesmal nach einem schönen Spielzug: Sebastian Krieg setzte Kevin Stribrny in Szene, der ging außen durch und flankte in die Mitte, wo Julian Hausmann traf. Anschließend stellten die Gastgeber etwas um und nahmen das Tempo raus. Balz war insgesamt zufrieden mit dem Test zu diesem Zeit der Vorbereitung, sah aber auch noch Verbesserungspotenzial: „In Ballbesitz müssen wir noch besser spielen.“ Flieden wechselte in der Pause fünfmal, kam danach besser ins Spiel und auch regelmäßig vor das Freiensteinauer Tor. „Im Torabschluss haben wird aber geschludert“, meinte Kreß, der alles in allem von einem ordentlichen Testspiel sprach: „Wir haben für die Vorbereitung aber auch noch viel Arbeit vor uns.“ Besonders freute den Buchonen-Coach, dass mit Luca Gaul, Tom Klüh und Niko Zeller drei Langzeitverletzte wieder auf dem Platz stehen konnten.
Freiensteinau: Hohmann; Schleucher, Krieg, Sill, Schell, Stribrny, Stramm, Beikirch, Schneider, Kneifl, Günther – Hausmann, Müller, Eckl, Kreß
Flieden: Fritz; Happ, Banh, Gaul, Bohl, Sippel, Manß, Winges, Friedrich, Larbig, Alles – Hilgenberg, Wess, Müller, Klüh, Malkmus, Zeller.
Tore: 1:0 Jannik Beikirch (25.), 2:0 Julian Hausmann (64.)
Zuschauer: 50.
