Lokales FD 17.01.2025

Streichelzoo im Wildpark Gersfeld bleibt zu – Schutz gegen Tierseuche

Gersfeld (as) – Füttern verboten: Wegen einem kürzlichen Ausbruch der Tier- und Klauenseuche in Brandenburg ergreifen mehrere Tierparks in Hessen nun ebenfalls Schutzmaßnahmen. Im Wildpark Gersfeld etwa werden Teilbereiche wie der Streichelzoo geschlossen, um eine potenzielle Infektion von Tieren zu verhindern. Wie die Verantwortlichen berichten, sei eine vollständige Schließung vorerst nicht vorgesehen.

Archivfotos: Christine Görlich

In Hessen sind in den vergangenen Tagen mehrere Bereiche von Tier- und Wildparks vorsorglich geschlossen worden, das berichtet die hessenschau. Dazu gehört beispielsweise der Streichelzoo im Wildgehege in Rotenburg an der Fulda. Im Wildpark Knüll im Schwalm-Eder-Kreis hatten sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den gesamten Park für den Publikumsverkehr zu schließen. Für den Wildpark Gersfeld wurden ebenfalls einige Schutzmaßnahmen ergriffen, berichtet Bürgermeister Dr. Steffen Korell. Beispielsweise seien der Streichelzoo und das begehbare Dammwildgehege geschlossen worden. Um den Kontakt mit den Menschen zu minimieren, wäre zudem der Futterverkauf eingestellt worden. Die Stadt folge damit den Handlungsempfehlungen durch das Land Hessen. Korell erklärt, dass die Tiere regelmäßig medizinisch überwacht und regelmäßig untersucht werden. Mindestens einmal pro Woche sei die zuständige Tierärztin vor Ort, zusätzlich zu den Fachmitarbeitern im Wildpark. Bei Verdachtsfällen komme es zu Quarantäne-Maßnahmen bei den entsprechenden Tieren. „Ich habe die Hoffnung, dass es an uns vorübergeht“, meint der Bürgermeister. Dennoch sei es notwendig, sorgsam mit der Situation umzugehen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Eine komplette Schließung des Wildparks sei vorerst nicht geplant: „Ein Spaziergang bleibt möglich.“