Nach einem Freilos in seiner Gewichtsklasse -66 Kilogramm ging es gegen Stanislav Shamrov vom KSV Grimmen, Fünfter der Nordostdeutschen Meisterschaften, los. Gleich nach 25 Sekunden mit seinem zweiten Wurfansatz gelang Krüger ein Ippon für Tai- otshi.
Im Halbfinale traf er auf Nick Schefer vom TuS Zeven, Fünfter der Norddeutschen Meisterschaften. Diese Begegnung gegen den Niedersachsen gab es im letzten Jahr auch schon, mit Erfolgreichem Ausgang. Wie letztes Jahr hatte Krüger seine Schwierigkeiten mit dem Zevener Judoka. Nach 40 Sekunden gelang Krüger für eine Ko-soto-gake Technik eine Yuko Wertung. Diese glich Schefer nach drei Minuten aus. Somit ging es nach vier Minuten Kampfzeit in die Verlängerung, was im alten Jahr eine Stärke von Krüger mit 70 Prozent gewonnener Kämpfe im Golden Score war. Auch in diesem Jahr gelang Krüger nach weiteren 95 Sekunden ein Ippon für Ko-uchi-makikomi.
Im Finale gegen den Afghanen Nematullah Mohamadi vom Eimsbütteler TV und Zweiter der Hamburger Meisterschaften, versuchte Krüger nach 35 Sekunden einen Seoi-otoshi anzusetzen und geriet dabei in eine Würge – Technik. Er versuchte noch sich zu befreien und musste aber doch abschlagen.
Der Fuldaer Judoka zeigte an diesem Tag gegen die drei Kämpfer, die bei ihren Landesmeisterschaften im letzten Jahr eine Medaille erkämpften, eine starke Leistung und war mit dem zweiten Platz hochzufrieden.
