Seit 37 Tagen läuft der Betrieb auf der Wasserkuppe in dieser Saison, allerdings nur mit eingeschränktem Angebot. Nur zwei Lifte sind derzeit in Betrieb: Der Schlepplift an der Märchenwiese und der Zauberteppich. Dort lägen zwar noch 40 Zentimeter, aber die Qualität sei „eher weich und teilweise braun“, erklärt Heitmann und ergänzt: „Es ist einfach zu wenig Schnee“ Neuschnee habe es fast keinen gegeben, führt er weiter aus: „Das ist fast ausschließlich Kunstschnee.“ Um diesen zu produzieren brauche es aber auch eine gewisse Temperatur, die derzeit nicht gegeben sei. „Derzeit haben wir ein Grad Plus. Damit die Schneekanonen laufen können, braucht es etwa minus drei Grad.“ Doch der Skiliftbetreiber bleibt optimistisch. „Am Wochenende soll es wieder kälter werden und besseres Wetter kommen, da werden wir dann wieder loslegen“, hofft Heitmann und fügt an: „Solche Tage gibt es halt, wenn es regnet, denkt doch auch keiner ans Skifahren. Wenn es dann runterschneit, sind die Leute wieder wachgerüttelt.“ Gerade mit Blick auf die Winterferien in Thüringen sei noch viel Betrieb drin, meint er weiter: „Wir richten uns da nach dem Wetter. Wenn wir Schnee haben, machen wir auch auf.“
