Im Hörsaal des Klinikums Fulda waren viele Arztkollegen zusammengekommen, um den neuen Leiter der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten, Hals- und plastische Gesichtschirurgie und Kommunikationsstörungen (Hör-, Stimm- und Sprachstörungen), wie die HNO-Klinik offiziell heißt, gemeinsam willkommen zu heißen. „Jede offizielle Einführung ist etwas ganz besonderes für unser Klinikum. Deshalb freue ich mich, dass so viele von Ihnen erschienen sind“, leitete Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Menzel, Vorstand der Krankenversorgung am Klinikum Fulda, die Veranstaltung ein und begrüßte die Gäste. Dann wandte er sich an Schraven und fügte hinzu: „Wir sind überaus stolz, dass Sie sich für uns entschieden haben. Sie sind – da bin ich mir absolut sicher – eine Bereicherung für uns. Sie werden sicherlich viele neue Impulse setzen und die Entwicklung in unserem Haus maßgeblich vorantreiben können.“
Schraven fand seinerseits lobende Worte für das Team, mit dem er nun seit einigen Monaten zusammenarbeitet, in seiner Eröffnungsrede. „Sie machen einen tollen Job und es macht Spaß, jeden Tag mit Ihnen zusammenzuarbeiten“, sagte der neue Direktor der HNO-Klinik. Der gebürtige Aachener war leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie der Universitätsmedizin in Rostock bevor er im Oktober 2023 kommissarischer Direktor der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Kopf- und Hals-Chirurgie der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums der RWTH Aachen wurde und schließlich nach Fulda wechselte. Die Domstadt habe er von früheren Besuchen immer in „sehr, sehr guter Erinnerung gehabt“, gab Schraven an und fügte hinzu: „Ich freue mich auf die schöne Zeit mit der Familie in der Rhön.“ Seine Frau Anna-Lisa Schraven ist ebenfalls praktizierende Ärztin, allerdings im Fachbereich Dermatologie.
Die Festrede von seinem Mediziner-Kollegen Mlynski befasste sich thematisch mit der Historie der HNO-Medizin und trug den Titel „Vom Hoffmann’schen Spiegel zum digitalen OP-Mikroskop“. Vor der Rede lobte Mlynski Schraven als ehrgeizig, zielstrebig und gewissenhaft und freute sich „ihn im Klinikum Fulda begrüßen zu dürfen.“ Als Gastgeschenk überreichte Schraven seinem langjährigen Freund und Kollegen nach dessen Rede ein 3D-Labyrinth-Spielzeug und sagte scherzhaft: „In unserem Beruf braucht man eine ruhige Hand. Ich habe vier Tage gebraucht, um es durchzuspielen. Berichte mir bitte, wenn du es geschafft hast.“
Prof. Dr. Gabriele Köhler, Ärztliche Direktorin und Sprecherin der ärztlichen Direktoren am Klinikum Fulda, hielt sich kurz in ihrer Begrüßung. „Wir haben bereits gehört, dass Dr. Schraven wissenschaftlich hoch ausgewiesen ist. Ich denke, das wird uns sehr gut tun“, lobte sie und fügte dann abschließend hinzu: „Herzlich Willkommen hier am Klinikum Fulda.“
