Lokales FD 16.01.2025

Mit Merz und Brand in den Bundestag – CDU Fulda beginnt Wahlkampf

Fulda (as) – „Wir wollen Merz im Februar“: Das erklärte Ines Claus, CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, am Mittwochabend, am Mittwoch im antonius Café in Fulda. Sie wie auch Bundestagsabgeordneter Michael Brand waren von dem CDU-Stadtverband Fulda zum Neujahrsempfang eingeladen worden, um die Anwesenden auf den Wahlkampf einzustimmen. Beide warben für einen Politikwechsel unter Friedrich Merz.

Von links: Michael Brand, Ines Claus, Susanne Jobst und Heiko Wingenfeld. Foto: Andreas Schellenberg

Claus erzählte, dass sie mit Zuversicht und Hoffnung in das kommende Jahr blicke. Sie berichtete von einigen Erfolgen der christlich-sozialen Koalition in Hessen, welche am 18. Januar 2024 begann: „Das war ein gutes Jahr für Hessen.“ Die Koalition habe mit ihre „Versprechen“ gehalten, darunter das „Hessengeld“, die Möglichkeit kostenlos einen Meister zu machen oder die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht. Die Fraktionsvorsitzende meinte, dass die Menschen in Deutschland von der Ampel-Politik genug hätten und erklärte mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl: „Wir müssen über unsere Themen sprechen.“ Es brauche einen „Richtungswechsel.“ Dabei verwies sie auf die Agenda 2030 der CDU: „Wir wollen, dass sich Leistung lohnt.“ Für einen Wahlerfolg der Union im Bundestag brauche es sowohl die Erst- als auch die Zweit-Stimme, stellte Claus fest. Sie hob die gute und kollegiale Zusammenarbeit mit Brand hervor und wünschte ihm viel Erfolg bei der anstehenden Wahl.

Brand bedankte sich für den Enthusiasmus und die Motivation. Er sprach ebenfalls von einer „Richtungsentscheidung“ und erläuterte: „Wir müssen den Bürgern klar machen, dass wir eine starke CDU brauchen.“ Über mögliche Koalitionspartner nach der Wahl wolle er dabei nicht reden. In den kommenden Tagen müsse es gelingen, die Menschen von sich zu überzeugen. Als Themen hob Brand dabei etwa eine starke Wirtschaftspolitik hervor: „Raus aus der Rezession. Weniger Steuern, mehr Freiraum.“ Der Bundestagsabgeordnete verwies auf mehrere Projekte wie das neue Zentrum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks in Fulda oder Einbindung einer neuen Einsatzhundertschaft in Hünfeld. In diesen Fällen habe sich ein „langer Atem“ ausgezahlt, sagte er.

Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister der Stadt Fulda sowie stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Hessen, sprach ebenfalls ein Grußwort. Er lobte die starke mittelständische Wirtschaft in der Region, welche die „Basis unseres Wohlstands“ bilde. Mit Blick auf die politischen Entscheidungen in Deutschland sei ihm daher wichtig, gute Bedingungen für die Wirtschaft in den Fokus zu nehmen. „In den nächsten Wochen werden die Weichen gestellt“, so der Oberbürgermeister. Er bedankte sich bei Claus sowie bei Brand für ihr großes Engagement für Deutschland, Hessen und die Region Fulda.

Begrüßt wurden die Menschen im Saal von Susanne Jobst, der stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands Fulda. Diese blickte auf die Herausforderungen und Leistungen in Fulda im vergangenen Jahr zurück. Positiv hob Jobst etwa die solide Haushaltslage in der Stadt oder die wichtigen Investitionen in die Kinderbetreuung und Bildung hervor. Sie lud dazu ein, sich in den kommenden Wochen für die CDU einzusetzen. Als Grußwort sprach zudem der hessische Ministerpräsident Boris Rhein in einer Videobotschaft zu den Anwesenden. Er beschrieb die Bundestagswahl als eine Richtungsentscheidung, bei der die CDU wie ein „klarer Kompass“ sei. Rhein lobte die Arbeit von Brand, der sich unermüdlich engagiere: „Michael Brand ist ein echter Glücksfall.“ Der Ministerpräsident wünschte sich eine für die CDU ein gutes Ergebnis in der Bundestagswahl und insgesamt ein „Jahr voller Chancen und Erfolge“.

CDU-Neujahrsempfang in Fulda. Fotos: Andreas Schellenberg