Lokales FD 03.01.2025

Mehr „grüne Wellen“ für Fulda – Hessen Mobil modernisiert Ampeln

Fulda (fp) – Ohne ständige Stopps schnell durch die Innenstadt, das hat sich Hessen Mobil in Fulda zum Ziel gesetzt. Wie die Pressestelle berichtet, sollen die Ampelanlagen an der B458 und der B254 großflächig modernisiert werden, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Dadurch seien mehr „grüne Wellen“ möglich, welche die Wartezeit von Autofahrern verringern sollen.

Unter anderem in der Petersberger Straße soll die Ampelschaltung optimiert werden. Archivfoto: Christine Görlich.

Hessen Mobil habe bereits mit den Arbeiten an den Ampelanlagen an der B458 an der Auf- und Abfahrt zur A7 begonnen und setze diese schrittweise in Richtung Stadtmitte (Frankfurter Straße/Löherstraße) fort, erläutert Pressesprecher Christian Horn. Später erfolge die Umsetzung an der B254 von Westen, vom „Tümpelgarten“ in Richtung Stadtmitte (Am Rosengarten). „Bei dieser Anpassung der Ampelanlagen auf den Bundesstraßen 458 und 254 in Fulda gibt es keinen Tag ‚X‘, wo alle Anlagen zeitgleich umgestellt werden“, erklärt Horn und fügt hinzu: „Die Nennung eines Zeitplans wäre an dieser Stelle nicht seriös. Je nach abgestimmter und von den Verkehrsbehörden angeordneter Planung, ergeben sich erst zu diesem Zeitpunkt die Auswirkungen auf die Anlagen.“

Durch die Umstellung würden nicht nur notwendige Umrüstungen und Ergänzungen der Sensorik durchgeführt werden, sondern auch der Verkehrsfluss optimiert, so der Pressesprecher. Damit sollen die Wartezeiten durch mehr „grüne Wellen“ für die Verkehrsteilnehmer verkürzt werden. Es könne aber auch vorkommen, dass einige Anlagen aufgrund ihres Alters unwirtschaftlich geworden sind und vollständig ausgetauscht werden müssen, hebt Horn hervor und fügt an: „Derzeit gehen wir davon aus, dass sich die Umstellung positiv für den Verkehr auf der B458 und der B254 auswirken wird.“

Derzeit befindet sich die Maßnahme aber noch in einer frühen Phase und muss erst behördlich koordiniert werden. „Zusätzlich zu den umfangreichen Planungsarbeiten müssen die erarbeiteten Varianten und Signalprogramme immer mit allen Beteiligten abgestimmt werden und bedürfen der Zustimmung und in der Folge auch der Anordnung durch die jeweils zuständige Verkehrsbehörde“, erklärt Horn und fügt hinzu: „Im Anschluss daran beginnen die Vergaben der eigentlichen Umbau- und Einspielungsarbeiten.“ Wie hoch die tatsächlichen Kosten für das Projekt ausfallen werden, ließe sich dementsprechend zurzeit noch nicht benennen, führt Horn aus: „Zu den Gesamtkosten kann erst nach Abschluss der gesamten Vorhaben eine verlässliche Auskunft erteilt werden.“