Lokales FD 30.01.2025

Lkw landet im Graben - Medizinischer Notfall - Ersthelfer zur Stelle

Großenmoor (pm/pf) – Auf der A7, von Würzburg kommend in Fahrtrichtung Kassel, kam es am Mittwochabend gegen 23.50 Uhr kurz vor der Ausfahrt zur Tank- und Rastanlage Großenmoor-Ost zu einem Alleinunfall.

Fotos: Fuldamedia

Ein 56-jähriger ukrainischer LKW-Fahrer aus dem Landkreis Kitzingen befuhr mit seinem Sattelzug, Mercedes Actros, die rechte Fahrspur der A7. In Folge eines medizinischen Notfalls verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Gespann und fuhr über die Standspur rechtsseitig in den Graben. Hierbei kippte der LKW auf die linke Fahrzeugseite und kam im Graben zum Stillstand.

Glücklicherweise wurde der LKW-Fahrer bei dem Unfall nur leicht verletzt. Ersthelfer unterstützten den Fahrer beim Verlassen seiner Fahrerkabine. Ein Rettungswagen war zur Erstversorgung vor Ort. Anschließend wurde der Fahrer zur weiteren medizinischen Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Neben dem Rettungsdienst war die Freiwillige Feuerwehr Hünfeld, die Autobahnmeisterei Fulda, die untere Wasserbehörde sowie die Autobahnpolizei Petersberg vor Ort. Auf Grund der Bergungs-und Reinigungsarbeiten musste die rechte Fahrspur für mehrere Stunden gesperrt werden. Nach ersten Schätzungen entstand bei dem Unfall ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 60.000 Euro.

Wie Patrick Fey, stellvertretender Stadtbrandinspektor Feuerwehr der Stadt Hünfeld, angab, hatte die Feuerwehr beim Eintreffen keine Rettungsmaßnahmen durchzuführen, da der Fahrer bereits an den Rettungsdienst übergeben war. Der Lkw habe Betriebsstoffe verloren, die in den Graben liefen und abgepumpt werden mussten. Der Verkehr sei zur Unfallzeit ruhig gewesen, „sodass wir direkt anfangen konnten“. Die Feuerwehr war mit 25 Kräften an der Einsatzstelle.