Im September hatte der HSV zuhause mit 2:3 gegen den USC Gießen II verloren, nun klappte es mit der Revanche im ersten Spiel des neuen Jahres für die HSV-Männer. „Das hat gut gelaufen, wir waren mit einem vollen Kader dort und es hat sehr gut geklappt“, war Hünfelds Trainer Uli Bönsch zufrieden: „Das Personal ist ja immer entscheidend bei uns. Aber diesmal kann man gar nicht meckern. Wir sind nicht leichtsinnig geworden“.
Alle drei Sätze liefen in Richtung des HSV, der die Durchgänge mit 25:14, 25:21 und 25:16 gewinnen konnte. „Jetzt haben wir uns da oben etwas festgesetzt“, so Bönsch erleichtert. Platz drei steht für den HSV nun zu Buche, fünf Saisonspiele sind es noch. Doch große Ambitionen werden nicht gehegt: „Da müssten wir noch ein, zwei Jahre Zeit lassen und alle Jungs dabeibleiben“, meint Bönsch, der nicht an einen Aufstieg denken mag. Zumindest aktuell. Auch appelliert er an rege Trainingsbeteiligung: „Zu Saisonbeginn war das gut, aber es lässt schon wieder ein bisschen nach“, schmunzelt der Coach.
Zumindest aber stehen die Hünfelder in sicheren Gefilden und können die Runde nun ohne Sorgen zu Ende spielen. „Mittlerweile haben wir uns stabilisiert, können aber jetzt auch diejenigen zum Einsatz kommen lassen, die bisher weniger gespielt haben. Niederlagen wären nicht mehr so schlimm“, legt Bönsch den Fokus auf die Weiterentwicklung durch Spielpraxis. Allerdings: Beim nächsten Spiel in Bergshausen kommenden Sonntag fehlen ihm bereits wieder mindestens vier Spieler, nachdem in Gießen 13 von 14 aus dem Kader zur Verfügung standen.
Hünfeld: Uli Bönsch, Max Bönsch, Tom Diemer, Jan Rohrbach, David Zukauskas, Daniel Wehner, Till Jäger, Ekin Metin, Peter Krautwurst, Christian Lochner, Anton Hurbik, Alexander Ilin, Tilian Kugler.
