Der Gegner hatte sich für das Duell mit DAFKS mit ein, zwei Spielern verstärkt, die auch schon in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen waren. „Der Unterschied war am Spielfeld zu sehen“, sagte Fuldas Trainer Boris Jurcevic. So verlief die erste Halbzeit recht ausgeglichen, 20:20 stand es nach dem ersten Viertel, mit vier Toren lag Fulda dann zur Halbzeit vorne. „Wir haben viele Ballverluste verursacht. Das sind solche Situationen, wo wir manche Dinge einfach nicht ernst genommen haben. Natürlich kommt es dann dazu, dass die Gegner alles treffen und teilweise rennen wir dem Ergebnis hinterher“, berichtete Jurcevic. Einmal hatte seine Mannschaft sogar einen Neun-Tore-Rückstand aufgeholt.
Das dritte Viertel war wieder sehr intensiv, unter dem Korb konnten Toni Jurcevic, Kelvin Maykl und Patrik Dakovic „eine hervorragende Leistung“ bringen, lobte der Trainer: „Unser größter Vorteil war einfach, dass Toni teilweise von drei Leute verteidigt wurde und somit unsere Flügelspieler David, Daniil und Alexander leichtes Spiel hatten. Auch einige Dreier sind in sehr wichtigen Momenten gefallen“, war Jurcevic zufrieden.
Dennoch stand es Ende des dritten Viertels nur 55:54 für DAFKS Fulda Basket. „Zum Schluss haben wir aber nochmals gezeigt, dass wir enormes Potenzial haben und Charakter“, freute sich der Trainer, der auch sein Ex-Team lobte: „Respekt an meine Freunde aus Schwalmstadt, sie haben eine richtig gute Mannschaft zusammengestellt. Wir blicken jetzt weiter nach vorne und konzentrieren uns auf die Entwicklung der Teamchemie“.
DAFKS Fulda Basket: Dakovic, Deviatkin, Dick (2), Grisza (13), B. Jurcevic (29), T. Jurcevic (12), Maykl (2), Mirnic (3), Misic (11), Spahija, Zaiets (8).
