Aus dem HLV-Kreis Fulda-Hünfeld waren insgesamt 30 Athleten (Hünfelder SV: 15, TV Flieden: 7, LG Fulda: 4, TV Jahn Neuhof: 2, TV Petersberg: 2) gemeldet. Damit stellte der Hünfelder SV genau die Hälfte der Teilnehmer des HLV-Kreises.
Podestplätze gab es dabei für folgende Athleten: Maximilian Evert vom TV Petersberg wurde in der U18 Zweiter über 1500 Meter in 4:51,47 Minuten. Lea-Sophie Schulz vom Hünfelder SV heimste in der U18 über 60 Meter Hürden in 9,31 Sekunden den zweiten Platz ein, außerdem wurde sie noch Dritte im Weitsprung mit 5,22 Metern. Ebenfalls vom HSV wurde Emma Röhrdanz in der weiblichen U18 (von der Klasse W15 hochgestartet) Dritte über 200 Meter in 26,06 Sekunden und knackte damit Norm von 26,50 Sekunden für die Süddeutschen Meisterschaften der WJU18.
Weitere Medaillen gingen ebenso an den Hünfelder SV: Greta Lucia Ritz holte Rang drei über 400 Meter in 59,79 Sekunden, Edda Bischof wurde Dritte im Kugelstoßen mit 12,08 Metern und unterbot damit die Süddeutschen-Norm.
Was die Staffeln angeht, konnte die StG Hünfeld-Fulda der weiblichen U18 um Nika Marie Henkel, Lotte Schwarz, Emma Röhrdanz, Greta Lucia Ritz (alle Hünfelder SV) über die 4x 200 Meter in
1:44,53 Minuten Platz eins erreichen und krönte sich damit zum Hessischen Hallenmeister. Die Staffel hatte damit auch die bisherige Bestzeit von 1:49,11 Minuten deutlich unterboten und rangiert damit in der deutschen Bestenliste sogar auf dem fünften Platz. Außerdem wurde die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften der U20 ebenfalls deutlich unterboten. Nur kann die Staffel in der gelaufenen Zusammensetzung bei den Deutschen nicht starten, da dort die drei in der Staffel gestarteten U16-Athletinnen altersbedingt nicht antreten dürfen.
Die Gesamtausbeute des HLV-Kreises Fulda-Hünfeld war damit einmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze, wobei alleine der Hünfelder SV sechs Medaillen davon sammelte – ein erfreulicheres Bild im Vergleich zum Vorjahr. Erfolgreichste Athletin aus dem HLV-Kreis Fulda-Hünfeld war wie schon am vergangenen Wochenende Emma Röhrdanz vom Hünfelder SV, die mit einer Goldmedaille und einer Bronzemedaille nach Hause reisen konnte.
Auch aus den umliegenden Vereinen waren Athleten angereist: Elisa Möller vom TV Lauterbach beispielsweise konnte im Hochsprung der Frauen Platz drei mit 1,60 Meter erringen, ihr Teamkollege Felix Schmidt errang als einziger Starter Platz eins im integrierten Bahngehen über 5000 Meter in der U18 mit 32:03,47 Minuten. Vom TV Alsfeld waren zwei Sprinterinnen am Start: Anna Maria Eggelsmann und Timea Kneip sind jedoch in der weiblichen U18 über 60 Meter in den Vorläufen ausgeschieden. Die SG Schlüchtern schickte Johanna Kopp und Saida Cakovic nach Frankfurt (beide U18). Kopp kam nicht über den 60 Meter-Vorlauf hinaus, Cakovic wurde 20. über 200 Meter.
Schulze nun im Königsteiner Trikot – Stabhochsprung-Titel
Und noch ein weiterer bekannter Name aus Osthessen war in Frankfurt mit dabei: Friedrich Schulze aus Petersberg-Steinau: Er hatte im Winter den Verein gewechselt, statt einem Eintracht-Trikot streift er nun das Dress des Königsteiner LV über und arbeitet auf sein großes Ziel, die EM 2025 im Zehnkampf, hin. Bei den Hessischen Meisterschaften holte er den Titel im Stabhochsprung mit 4,80 Metern, er schaffte alle Höhen im ersten Versuch und stellte eine persönliche Bestmarke auf. Im Weitsprung-Finale der Männer war Schulze ohne gültigen Versuch, die Starts über 60 Meter und 60 Meter Hürden sagte er ab.
