Fußball 14.01.2025

Hessenliga – Neue Wechselregel ab Sommer – Relegation ausgelost

Frankfurt (gü) – Die Fußball-Hessenliga startet schon früh in die Restrunde: Am 15. Februar geht es los, der letzte Spieltag ist am 31. Mai. Bei der Restrundenbesprechung, die Klassenleiter Robert Neubauer online durchführte, wurde auch die Relegation zur Verbandsliga ausgelost: Der Hessenliga-Vertreter trifft in den Qualifikationsspielen am 3. und 6. Juni auf den Vertreter der Verbandsliga-Nord. Zudem wurde über eine Anpassung der Spielordnung ab 1. Juli informiert: Wiedereinwechslungen werden dann bis zur Hessenliga hoch möglich.

Der SV Steinbach musste schon im November auf den Kunstrasen in Eiterfeld ausweichen. Ob es mitte Februar mit dem ersten Heimspiel der Restrunde auf heimischem Rasen klappt, wird sich zeigen. Archivfoto: Christine Görlich.

Der HFV passt die Spielordnung zur Saison 2025/2026 an. Die unterschiedlichen Wechselregelungen auf Kreis- und Verbandsebene sollen damit ein Ende haben. Für alle gilt dann, dass maximal fünfmal gewechselt werden kann, ob fünf neue Spieler rein kommen oder auch Spieler nach einer Auswechslung wieder eingewechselt werden, ist dabei egal. Auch beim Schiedsrichtersoll wird es eine Änderung geben, durch die Schiedsrichterneulinge in der laufenden Saison direkt angerechnet werden können.

Einzelne Terminierungen wurden in der Sitzung nicht vorgenommen, die sollen Vereine unter sich klären und ihm bis Anfang Februar melden. Das einzige noch nicht terminierte Nachholspiel ist die Partie zwischen dem SV Steinbach und dem KSV Baunatal. Los geht die Restrunde der Hessenliga am Wochenende 15./16. Februar. Hünfeld eröffnet bei Türk Gücü Friedberg, der SV Steinbach hat einen Tag später den Hanauer FC zu Gast. „Wir fangen sehr früh an“, sagte Neubauer und bat die Vereine mit Heimspielen im Februar deshalb, sich rechtzeitig um Ausweichplätze zu kümmern, für den Fall, dass der eigenen Rasen nicht zu bespielen ist. Letzter Spieltag ist am Samstag, 31. Mai, um 15 Uhr. Die Relegation zur Regionalliga startet dann am Dienstag, 3. Juni, zunächst aber ohne hessische Beteiligung, denn am ersten Spieltag treffen die Vertreter der Oberligen Reinland-Pfalz/Saar und Baden-Württemberg aufeinander. Der Hessenliga-Vertreter ist dann am Freitag, 6. Juni, und Pfingstmontag, 9. Juni, gefordert. Die Relegation nach unten zur Verbandsliga wurde von der aus der Schweiz zugeschalteten Sylvia Wahl, Leiterin Spielbetrieb beim HFV, ausgelost. Zunächst gibt es Qualifikationsspiele (3. Juni Hinspiel und 6. Juni Rückspiel) zwischen den Vertretern von Verbandsliga Süd und Mitte sowie Verbandsliga Nord und Hessenliga. Die Sieger stehen sich dann im Entscheidungsspiel am 9. Juni auf neutralem Platz gegenüber.

Wie viele Mannschaften absteigen, hängt davon ab, wer in den höheren Ligen absteigt. Neubauer erläuterte, dass aus der dritten Liga momentan, zwei Teams die da relevant werden könnten, direkt über den Abstiegsplätzen stünden. Schaffen diese den Klassenerhalt, bliebe es in der Regionalliga bei drei Absteigern, von denen aktuell jedoch mit Hessen Kassel und Eintracht Frankfurt II zwei in die Hessenliga kommen würden. „Das hätte die Konsequenz, dass wir fünf Absteiger aus der Hessenliga hätten“, erläuterte Neubauer, der Sechstletzte müsste in die Relegation. „Das kann sich jederzeit zum Schlechteren, aber auch zum besseren verändern“, so Neubauer. Maximal sind sechs direkte Absteiger möglich. Nach oben ist es da einfacher: Der Meister hat die Möglichkeit direkt aufzusteigen, der Tabellenzweite kann an den Aufstiegsspielen teilnehmen.

Zu Beginn der Sitzung bedankte sich Neubauer für die faire und kooperative Zusammenarbeit und warf einen kleinen Blick auf die Fairplay-Wertung, wo der SV Steinbach führt und mit einem Quotienten von 2,14 vor Waldgirmes (2,22) steht. Auch Verbandsschiedsrichterobmann Klaus Holz und der Vorsitzende des Sportgerichts der Verbandsspielklassen, Rainer Lach, sprachen von einem bisher harmonischem und ruhigen halben Jahr. Lach bat die Vereine lediglich, wenn sie Videos von Platzverweisen haben, die ihre Spieler entlasten, sollten sie diese dem Sportgericht vor dem Urteil und nicht erst beim Einspruch zukommen lassen. Stefan Bechthold (Fernwald), Sprecher der Hessenligavereine, kündigte eine zeitnahe Umfrage an, bei der es um die Frage gehen soll, ob der Rundenbeginn auf das erste August- oder den letzte Juli-Wochenende gelegt werden soll – letzteres habe den Vorteil, dass auf einen Mittwochsspieltag verzichtet werden könnte.

 

Die ersten Spieltage in der Übersicht

15./16. Februar

Samstag

14 Uhr

Türk Gücü Friedberg – Hünfeld

14.30 Uhr

Alzenau – Unter-Flockenbach

Weidenhausen – Eddersheim

Fernwald – Walldorf

 

Sonntag

14.30 Uhr

Hornau – Waldgirmes

SC Hanau – Wolfhagen

SV Steinbach – Hanauer FC

TSV Steinbach-Haiger II – Baunatal

Darmstadt 98 21 –Marburg

 

22./23. Februar

Samstag

14 Uhr

Marburg – Türk Gücü Friedberg

14.30 Uhr

Hünfeld – TSV Steinbach-Haiger II

Baunatal – SV Steinbach

Hanauer FC – Weidenhausen

Alzenau – Darmstadt 98 U21

15.30 Uhr

Waldgirmes – Stadtallendorf

Unter-Flockenbach – Walldorf

 

Sonntag

14.30 Uhr

Eddersheim – SC Hanau

Wolfhagen – Hornau

 

 

1./2. März

Mittwoch, 26. Februar

Darmstadt 98 U21 – Eddersheim

 

Samstag

14 Uhr

Marburg – Baunatal

15 Uhr

Hünfeld – Unter-Flockenbach

Alzenau – Hanauer FC

Weidenhausen – Walldorf

 

Sonntag

14.30 Uhr

Hornau – Stadtallendorf

15 Uhr

TSV Steinbach-Haiger II – Waldgirmes

SC Hanau – Fernwald

Türc Gücü Friedberg - Wolfhagen