Fußball 14.01.2025

Hessenliga – Einstellung das A und O beim SVS – Noch ein Fragezeichen

Steinbach (pf) – Jahr für Jahr ackert der SV Steinbach für den Verbleib in der Fußball-Hessenliga – und schafft es mit seinen Mitteln immer wieder. Das große Ziel steht auch in der Rückrunde über allem, davor aber warten harte Vorbereitungswochen auf den SVS. Am Montagabend startete der Winter mit einer Laufeinheit.

Trainer Petr Paliatka. Archivfoto: Christine Görlich.

Foto: Christine Görlich.

Am Kunstrasen in Eiterfeld wollte der SVS eigentlich in die Vorbereitung starten, doch der ist gefroren – ebenso wie die Rasenplätze im Mühlengrund. Also musste Trainer Petr Paliatka umplanen, absolvierte eine Laufeinheit zum Jahresauftakt. „Das ist nicht schlimm. Wichtig war nur, dass wir uns wieder mal sehen nach so langer Zeit, und langsam wieder anfangen“, so der Coach. Den SVS erwischte über die Winterpause die Grippewelle etwas, dazu sind zwei, drei Akteure noch im Urlaub. „Der Rest ist fit, aber ich hoffe, dass die Krankheitswelle jetzt an uns vorübergeht. So viel Zeit haben wir nicht“, sagt Paliatka. Die Restrunde startet am 16. Februar gegen Hanau 93.

Der Trainer ist aber lange genug im Geschäft und beim SVS aktiv, um zum Vorbereitungsstart Nervenflattern zu bekommen. Routiniert werden die Steinbacher in den nächsten Wochen ihr Programm abspulen, das „natürlich intensiver als während der Saison“ sein werde. Viele Testspiele gegen starke Verbandsligisten und den Hünfelder SV, gegen den beide Hessenliga-Derbys schon gespielt sind, warten. Paliatka weiß: „Die Einstellung der Jungs ist mir das Wichtigste. Wir sehen und wochenlang fast jeden Tag, da muss die Einstellung bei jedem stimmen – egal, was wir machen. Sie sollen alles geben“, fordert der Trainer. Die Schmerzgrenze müsse überwunden werden, um am Ende ein weiteres Jahr Hessenliga dranhängen zu können.

Dabei lässt der Coach den bisherigen 13. Platz und die gesammelten 27 Punkte außen vor und betont: „Wir brauchen nur eins: Dass die Bereitschaft für den Nichtabstieg bei allen da ist. Dann bin ich mir sicher, dass wir drinbleiben. Und das konnte ich nicht jedes Jahr sagen“, so Paliatka: „Diese Saison haben wir die Qualität. Der Kader ist gut genug“.

Einziger Abgang bisher ist Aurelius Röth, der sich der SG Aulatal angeschlossen hat. Ansonsten erwartet Paliatka alle zurück – zumindest bei Alin Neacsu steht aber noch ein Fragezeichen am Verbleib: Der Rumäne soll in seine Heimat zurückkehren, eventuell passiert das aber nun erst im Februar oder März, so Paliatka.

 

Die Testspiele in der Übersicht:

Samstag, 18. Januar, 14 Uhr: Hünfelder SV (A)

Samstag, 25. Januar, 13.30 Uhr: SG Bad Soden (A)

Mittwoch, 29. Januar, 19 Uhr: SG Eiterfeld/Leimbach (A)

Samstag, 1. Februar, 14 Uhr: SG Aulatal (in Asbach)

Mittwoch, 5. Februar, 19 Uhr: SV Flieden (A)

Samstag, 8. Februar, 12 Uhr: CSC Kassel (A)

Trainingsauftakt des SV Steinbach. Fotos: Christine Görlich