Der Landkreis zahlt einen Eigenanteil von rund 45.000 Euro. Ziel des EMS ist es, den Energieverbrauch in den kreiseigenen Liegenschaften nachhaltig zu senken und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Durch kontinuierliche Erfassung und Steuerung von Verbrauchsdaten wollen wir unseren Energieverbrauch minimieren. Das Ziel ist es, bis zum Ende der Projektlaufzeit mindestens 30 Prozent des Energieverbrauchs der insgesamt 68 kreiseigenen Liegenschaften – darunter unsere Schulen, Sporthallen und Verwaltungsgebäude – zu reduzieren“, sagt Landrat Torsten Warnecke: „So werden Energiekosten eingespart, Treibhausgasemissionen verringert und die lokale Klimabilanz verbessert.“
Die Förderung ermöglicht der Kreisverwaltung unter anderem eine Vollzeit-Personalstelle für das Energiemanagement. Diese Stelle und das gesamte EMS sind im Fachdienst Schulen und Gebäude der Verwaltung angesiedelt. Weiterhin gefördert wird unter anderem die Anschaffung einer Energiemanagementsoftware zur Erfassung und Analyse der Verbrauche sowie die Installation von Messtechnik zur energetischen Bewertung der Gebäude und die Durchführung dieser. Neben technischen Maßnahmen setzt der Landkreis verstärkt auf die Sensibilisierung der Gebäudenutzerinnen und -nutzer, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende der Kreisverwaltung. Denn nur gemeinsam kann ein nachhaltiger Umgang mit Energie gelingen.
„Ich freue mich sehr, dass der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wieder einmal vom Bund unterstützt wird. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und unterstützt die Bundesregierung seit 2008 Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland. Dass nun auch unser Landkreis von diesem Programm profitiert, ist ein großer Gewinn für die Region. Der Landkreis setzt ein starkes Zeichen für den Klimaschutz vor Ort“, so der Bundestagsabgeordnete Michael Roth.
