In der vergangenen Saison holte Hönebach 38 Zähler und feierte auf dem zwölften Tabellenplatz den Klassenerhalt. In der aktuellen Spielzeit überwintert das Team von Adrovic mit bereits 30 Punkten auf Rang sechs. Trotz der souveränen Runde steht der Klassenerhalt bei den Eisenbahnern an erster Stelle. Der Abstand an die Tabellenspitze beträgt acht Zähler, genauso viele Punkte trennen den ESV aber vom letzten, sicher rettenden Platz vor der Abstiegszone. „Die Liga ist ein Haifischbecken. Wir sind noch nicht gerettet“, ist sich der Coach bewusst.
In den kommenden Wochen steht neben der Grundlagenausdauer und den Basics besonders die Taktik im Vordergrund. Adrovic möchte die Vorbereitung nutzten, um die Abläufe vom Spielaufbau aus der Viererkette heraus einzustudieren. „In diesem Jahr haben wir auf die Viererkette umgestellt. Da müssen die Abläufe noch besser werden“, so der Coach. Dass die Offensive eine der etwas größeren Schwachstellen ist, zeigt ein Blick auf das Torverhältnis. Insgesamt 27 Tore erzielte Hönebach in der bisherigen Runde. Nur die unteren Teams auf den Rängen 13 bis 16 trafen weniger. Personell hat sich bei Hönebach nichts geändert. Tom Ebeling wird den ESV in dieser Saison allerdings nicht mehr unterstützen. Nachdem er sich Ende der Hinrunde verletzt hatte, gibt es nun Gewissheit. „Er hat sich das Kreuzband gerissen“, bedauert Adrovic, der die Lücke intern innerhalb der Mannschaft schließen möchte.
Die Testspiele in der Übersicht:
Samstag, 1. Februar, 17 Uhr: Wölf (Kunstrasen Eiterfeld)
Samstag, 8. Februar, 14 Uhr: Bad Salzungen (A)
Samstag, 1. März, 14 Uhr: Niederaula/Kerspenhausen (in Asbach, Kreispokal)
