Fitness 16.01.2025

Functional Fitness auf dem Vormarsch – Fuldaerin glänzt bei WM

Budapest/Fulda (cb) – Die Weltmeisterschaft im Functional Fitness 2024 in Budapest bot Athleten aus der ganzen Welt eine Bühne, ihr Können zu zeigen. Unter den rund 850 Teilnehmern aus 36 Nationen war auch Sarah Heil, die in ihrer Altersklasse (Frauen 35–39 Jahre) einen beeindruckenden siebten Platz belegte. Die Athletin aus Fulda bewies in sechs anspruchsvollen Workouts ihre Vielseitigkeit und Willenskraft und wurde damit zum osthessischen Aushängeschild einer wachsenden Sportart. 

Fotos: IF3 Super World Championship 2024

Der Wettkampf erstreckte sich über drei Tage – an jedem Tag standen zwei Disziplinen an. „Nach den ersten beiden Workouts hatte ich ein ganz gutes Gefühl“, so Heil. Besonders wacker schlug sich die Fuldaerin im Körpergewicht-, und Skill-Workout mit je einem sechsten Rang. Nachmittags hatte Heil genügend Zeit, um mit ihrer Familie Budapest zu erkunden und die Akkus wieder aufzuladen. Die beste Form zeigte die Deutsche Verena Horwedel: Sie holte sich den Gesamtsieg vor der Dänin Stine Vangkilde und der Norwegerin Cecilie Wilhelmsen.

Functional Fitness hat sich in den vergangenen Jahren einer wachsenden Popularität erfreut und begeistert immer mehr Menschen. Die Mischung aus Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination macht diese Sportart einzigartig. Wettkämpfe wie die Weltmeisterschaft in Budapest zeigen, wie vielseitig und anspruchsvoll dieser Sport ist. Das Programm bei der Weltmeisterschaft umfasste sechs verschiedene Workouts, die jeweils unterschiedliche Bereiche betonten. Ausdauer, Stärke, Köpergewicht, Mixed, Power und Skill sind die verschiedenen Kategorien, in denen sich die Teilnehmer messen. Jedes dieser Workouts verlangt von den Teilnehmern ein hohes Maß an Disziplin, Technik und Durchhaltevermögen.

 

Aus Fulda auf die große Bühne

Heil trainiert in der CrossFit Factory im Emaillierwerk in Fulda. Fünf bis sieben Mal pro Woche geht sie dort bis an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. „Gerade vor einem Großevent wie der Weltmeisterschaft wird das Training intensiviert“, erklärt die Fuldaerin. Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft zahlte sich aus: Mit ihrer Leistung zählte sie zu den besten Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse. Die Platzierung unter den Top Ten in einem internationalen Teilnehmerfeld ist ein Beweis für ihr hohes Niveau und ihre konsequente Arbeit. Ihre Trainer, Christof Gutberlet und Lazar Marjanovic, spielten eine entscheidende Rolle in ihrer Vorbereitung. Mit gezielten Trainingsplänen und kontinuierlicher Betreuung sorgten sie dafür, dass Heil bestens vorbereitet an den Start gehen konnte.

 

Internationales Flair und starke Konkurrenz

Die Weltmeisterschaft im Functional Fitness brachte Sportler aus allen Teilen der Welt zusammen. Mit 36 vertretenen Ländern und 850 Teilnehmern war das Event nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch ein internationales Zusammentreffen der Fitness-Community. Die Konkurrenz war entsprechend hoch, und die Anforderungen an die Athleten waren enorm. „Die Fitness-Bubble in Deutschland ist recht klein: Die Europäer kennt man eigentlich, aber mit Athleten aus den USA beispielsweise hatte ich noch nie Berührungspunkte“, schildert die WM-Siebte. Ein erstes großes Zusammenkommen gab es bei der offiziellen Eröffnungsfeier. „Alle Mannschaften sind getrennt nach Nationalitäten in die riesige Halle eingelaufen“, schildert Heil: „Das war beeindruckend.“

Mit ihrem Erfolg in Budapest hat Heil nicht nur ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt, sondern auch Motivation für künftige Herausforderungen gesammelt. Im Juni will sie wieder bei den Deutschen Meisterschaften an den Start gehen – dort möchte sie das Ticket für die WM in Australien lösen. „Da teilzunehmen wird aufgrund der Entfernung aber ein bisschen komplizierter“, sagt Heil.